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"Gruppe S." hatte Kalaschnikow schon bestellt

  • Jonas Mueller-T├Âwe
Von Jonas Mueller-T├Âwe

Aktualisiert am 12.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Ein Beschuldigter wird im Februar dem Haftrichter am Bundesgerichtshof vorgef├╝hrt: Die mutma├čliche rechte Terrorzelle soll Anschl├Ąge geplant haben.
Ein Beschuldigter wird im Februar dem Haftrichter am Bundesgerichtshof vorgef├╝hrt: Die mutma├čliche rechte Terrorzelle soll Anschl├Ąge geplant haben. (Quelle: Deck/dpa)
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Anschlagsplanungen der "Gruppe S." waren offenbar schon weiter als bislang bekannt: Laut ├ťberzeugung von Ermittlern war ein Waffenkauf eingespielt. Doch die Gruppe f├╝rchtete die Entdeckung.

Als Polizeibeamte im Februar die mutma├čliche rechte Terrorzelle "Gruppe S." aushoben, hatten Mitglieder bereits ernsthafte Anstrengungen unternommen, f├╝r Anschl├Ąge an Kriegswaffen zu gelangen. Das geht aus einem Beschluss des Bundesgerichtshofes hervor, der t-online.de vorliegt. Demnach hatte ein mutma├člicher Unterst├╝tzer einen Waffenlieferanten kontaktiert und ein AK47-Sturmgewehr mit zugeh├Âriger Munition bestellt. Daf├╝r notwendige 1.050 Euro lagerte er in bar bei sich zu Hause.

Beschuldigte f├╝rchteten Observation

Bestimmt war die Kalaschnikow laut der Ermittlungen f├╝r den mutma├člichen R├Ądelsf├╝hrer Werner S. Ihm sicherte der mutma├čliche Unterst├╝tzer bei einem konspirativen Treffen der Gruppe in Minden zu, die Gruppe mit Geld und Waffen zu versorgen. Zwei Tage vor dem Zugriff der Einsatzkr├Ąfte stornierte der Mann das Waffengesch├Ąft aber schlie├člich "nach R├╝cksprache mit der Gruppe", wie es hei├čt. Offenbar f├╝rchtete er, dass der Handel nicht unentdeckt bleiben w├╝rde.

Ohnehin war die Angst vor Entdeckung in der Gruppe verbreitet, wie aus einem weiteren BGH-Beschluss hervorgeht: F├╝r das Treffen im Februar wickelten die Beschuldigten ihre Handys in Aluminiumfolie und lie├čen sie in ihren Fahrzeugen zur├╝ck. Im Anschluss des Treffens ├Ąu├čerte einer der Beschuldigten dann, dass er sich observiert f├╝hlte. Daraufhin verlie├č er "aus Sicherheitsgr├╝nden" die Chatgruppe der mutma├člichen Zelle.

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Ermittler h├Ârten Telefone ab

Tats├Ąchlich liefen zu diesem Zeitpunkt ├ťberwachungsma├čnahmen: Bereits von einem Treffen im September fertigten Ermittler Fotos an, zum Zeitpunkt des zweiten Treffens im Februar wurden auch Telefone abgeh├Ârt und Chats mitgelesen. Au├čerdem kooperierte ein Informant, der an dem Treffen teilnahm, mit der Polizei. Er soll die Ermittler laut Medienberichten auf die Pl├Ąne der Gruppe aufmerksam gemacht haben. Die M├Ąnner stehen im Verdacht, Anschl├Ąge auf Moscheen, Politiker und Asylsuchende vorbereitet zu haben.

Bei Durchsuchungen von 13 Wohnungen und anderen Objekten in Baden-W├╝rttemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie Sachsen-Anhalt fanden die Ermittler am 14. Februar dann Waffen ÔÇô unter anderem Material zum Bau von Sprengs├Ątzen und eine Pistole. Zw├Âlf Beschuldigte wurden in Untersuchungshaft genommen. Einer von ihnen starb nach Beh├Ârdenangaben ohne Fremdeinwirkung in Haft. Der Informant blieb als 13. Beschuldigter auf freiem Fu├č.

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