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"Hasswelle" gegen Karl Lauterbach: SPD-Politiker erhält Morddrohungen

Drohungen gegen SPD-Gesundheitspolitiker  

Lauterbach: "Erneut rollt eine Hasswelle über mich im Internet"

Von Martin Küper

14.02.2021, 17:29 Uhr
"Hasswelle" gegen Karl Lauterbach: SPD-Politiker erhält Morddrohungen. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach: "Es ist immer der Versuch, warnende Stimmen einzuschüchtern." (Quelle: imago images/Christian Spicker)

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach: "Es ist immer der Versuch, warnende Stimmen einzuschüchtern." (Quelle: Christian Spicker/imago images)

Immer wieder warnt Karl Lauterbach vor den Gefahren des Coronavirus und wird damit zum Ziel rechtsextremer Hetze. Jetzt berichtet der SPD-Gesundheitsexperte von "Morddrohungen, die schwer zu ertragen sind."

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach sieht sich mit einer Welle von Morddrohungen und rechtsextremer Hetze konfrontiert. Auf Twitter schreibt der Gesundheitsexperte: "Erneut rollt eine Hasswelle über mich im Internet, mit Morddrohungen und Beleidigungen, die schwer zu ertragen sind. Immer wieder Aufrufe zur Gewalt. Meine Büroschreibtische sind voll von Anzeigen und Ermittlungsverfahren. Es ist immer der Versuch, warnende Stimmen einzuschüchtern."

Dazu verweist Lauterbach auf einen Tweet der Recherchegruppe "Die Insider", die Hass-Postings gegen Lauterbach dokumentiert hat:

Lauterbach hat seit Beginn der Pandemie vor den Gefahren des Coronavirus gewarnt und strenge Gegenmaßnahmen gefordert, seine Einschätzungen haben sich immer wieder als richtig erwiesen. Etwa forderte Lauterbach schon im November einen "harten Lockdown", den Bund und Länder dann Mitte Dezember verhängten. 

Schon Ende Mai vergangenen Jahres berichtete Lauterbach auf Twitter von Hetze und Morddrohungen: 

Jeder solle mit "Restbestand von Charakter die Hetze im Netz gegen Virologen, Epidemiologen oder Politiker einstellen", twitterte der Gesundheitsexperte damals. Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sagte er im November: "Ich bekomme jeden Tag rund hundert Hass-Zuschriften. Alle zwei Tage im Durchschnitt erstatte ich jetzt Strafanzeigen."

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