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Olaf Scholz verlangt Rahmenplan für anstehende Lockerungen

Bis zum nächsten Corona-Gipfel  

Scholz verlangt Rahmenplan für anstehende Lockerungen

20.02.2021, 15:17 Uhr | dpa

Olaf Scholz verlangt Rahmenplan für anstehende Lockerungen. Finanzminister Olaf Scholz:  "Zur nächsten Konferenz der Bundesregierung mit den Ländern sollte es schon ein Konzept geben". (Quelle: imago images)

Finanzminister Olaf Scholz: "Zur nächsten Konferenz der Bundesregierung mit den Ländern sollte es schon ein Konzept geben". (Quelle: imago images)

Anfang März beraten Bund und Länder über die nächsten Schritte in der Corona-Krise. Finanzminister Olaf Scholz fordert bereits jetzt ein Öffnungskonzept für die anstehenden Lockerungen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat für das nächste Corona-Treffen von Bund und Ländern einen Rahmenplan für weitere Lockerungen der Pandemie-Regeln verlangt. "Zur nächsten Konferenz der Bundesregierung mit den Ländern sollte es schon ein Konzept geben", sagte der SPD-Kanzlerkandidat dem "Mannheimer Morgen" am Samstag. Dabei müsse "jeder Öffnungsschritt einzeln betrachtet werden", zunächst bei Kultureinrichtungen wie Museen und dann bei Geschäften. Die nächste Online-Runde von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der 16 Bundesländer soll am 3. März stattfinden.

"Wir dürfen nicht leichtsinnig werden"

Zugleich mahnte Scholz aber auch: "Wir dürfen nicht leichtsinnig werden." Voraussetzung für jegliche weitere Öffnungsschritte sei, dass die Infektionszahlen dies zuließen. Wichtig sei auch, dass Beschlüsse klar und transparent kommuniziert würden. Wo es Probleme gebe, müsse man die Gründe sehr genau beschreiben.

"Ich habe großes Verständnis für die Frage von Bürgerinnen und Bürgern danach, wann das alles vorbei ist", sagte der SPD-Politiker. "Deshalb ist es gut, dass wir jetzt erste Öffnungsschritte gehen, beginnend bei den Kitas und Grundschulen." Scholz fügte hinzu: "Aber wir müssen unser Handeln am Inzidenzgeschehen ausrichten. Das Virus ist eine Realität, mit der wir uns auseinandersetzen müssen wie mit einer Flutkatastrophe oder einem Vulkanausbruch."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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