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Markus Söder (CSU) zur Kanzlerkandidatur: "Es war nicht mein Lebensplan"

Nach Treffen der Fraktionsspitze  

Söder zur Kanzlerkandidatur: "Es war nicht mein Lebensplan"

11.04.2021, 19:56 Uhr | dpa, pdi

Markus Söder (CSU) zur Kanzlerkandidatur: "Es war nicht mein Lebensplan". CSU-Vorsitzender Markus Söder: Der bayerische Ministerpräsident hat sich um die Kanzlerkandidatur der union beworben.  (Quelle: Reuters)

CSU-Vorsitzender Markus Söder: Der bayerische Ministerpräsident hat sich um die Kanzlerkandidatur der union beworben. (Quelle: Reuters)

Markus Söder hat gute Karten im Rennen um die Kanzlerkandidatur der Union. Seine Zustimmungswerte sind besser als die von Armin Laschet. Am Abend sind beide Parteichefs in einer TV-Sendung zu Gast.

CSU-Chef Markus Söder hat seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur für die Union mit den Erwartungen an ihn begründet. "Es war nicht mein Lebensplan, mich auf eine solche Kandidatur vorzubereiten. Aber die Rückmeldung und die Erwartung vieler Menschen in Deutschland, auch der Umfragen, spielen nicht die absolut entscheidende, aber doch eine wichtige Rolle", sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". In der Sendung war auch CDU-Chef Armin Laschet zu Gast.

Söder meinte, dass es auch in der CDU viele geben würde, die ihn gefragt hätten, ob er generell bereit wäre. "Und deswegen glaube ich, ist es jetzt fair und angemessen, so zu reagieren". Wenn sich eine breite Mehrheit wünsche, dass Söder kandidiere, "wäre es auch ein Kneifen vor der Verantwortung", sich nicht bereitzuerklären. "Man kann nur dann immer mitreden, wenn man auch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Das tue ich."

Söder betonte erneut, dass er nur kandidieren werde, wenn die CDU dies unterstütze: "Es kommt auf keinen Fall zu einem Biegen und Brechen. Wir wollen am Ende keine zerrissene, sondern eine geschlossene Union."

Laschet: "Die Partei wird dann eine Empfehlung aussprechen"

Nach Angaben von Laschet wird das CDU-Präsidium am Montag über die Kanzlerkandidatur der Union sprechen und möglicherweise eine "Empfehlung" aussprechen. Er werde sich zur Kandidatur bereit erklären wie bereits in der Sitzung des geschäftsführenden Vorstands der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "und um Vertrauen bitten", sagte Laschet am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".

"Was das Ergebnis ist, da will ich nicht spekulieren", sagte Laschet. "Die Partei wird dann eine Empfehlung aussprechen", fügte er aber hinzu. "Es gibt viele Rückmeldungen aus den Landesverbänden. Viele Landesvorsitzende, auch Ministerpräsidenten haben sich schon ausgesprochen." CSU-Chef Markus Söder hatte zuvor gesagt, er rechne nicht mit einer Entscheidung des CDU-Präsidiums am Montag. Laschet betonte darüber hinaus sein enges Verhältnis zu Söder. CDU und CSU seien so eng beieinander wie lange nicht mehr, man vertraue sich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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