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Mehr Geld und freie Tage f├╝r Kita-Erzieher

Von dpa
Aktualisiert am 19.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Tarifverhandlungen: F├╝r Kita-Erzieher und andere soziale Berufe gibt es bald bessere Bedingungen.
Tarifverhandlungen: F├╝r Kita-Erzieher und andere soziale Berufe gibt es bald bessere Bedingungen. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Der langersehnte Durchbruch ist geschafft: Kommunale Kita-Erziehungskr├Ąfte und andere Besch├Ąftigte in sozialen Berufen d├╝rfen sich schon sehr bald auf mehr Geld und zus├Ątzliche Freizeit freuen.

Die Erleichterung ├╝ber den Kompromiss, den die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb mit den kommunalen Arbeitgebern gefunden haben, ist auf allen Seiten gro├č. Nach zw├Âlfst├╝ndigen Verhandlungen hatten sich die Tarifpartner am sp├Ąten Mittwochabend auf zus├Ątzliche Erholungstage und monatliche Zulagen f├╝r die rund 330 000 Besch├Ąftigten im kommunalen ├Âffentlichen Sozial-und Erziehungsdienst geeinigt.

Mit dem Durchbruch, der zun├Ąchst als unwahrscheinlich galt, wurden weitere Warnstreiks im kommunalen ├Âffentlichen Sozial- und Erziehungsdienst vorerst abgewendet. Verdi will seine Mitglieder bis Juni noch ├╝ber die Tarifeinigung entscheiden lassen. Den Angaben zufolge gilt es als sehr wahrscheinlich, dass der Vertrag angenommen wird.

Zwei zus├Ątzliche freie Tage

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Besch├Ąftigten zun├Ąchst pro Jahr pauschal zwei zus├Ątzliche freie Tage erhalten. Sie sollen k├╝nftig au├čerdem die Option bekommen, einen Teil ihrer Eink├╝nfte in maximal zwei weitere Entlastungstage umzuwandeln. Damit w├Ąren j├Ąhrlich bis zu vier zus├Ątzliche Erholungstage f├╝r die Besch├Ąftigten drin. Die Option, Geld in freie Tage umzuwandeln, bezieht sich konkret auf eine neue Zulage, die die Besch├Ąftigten ab Juli erhalten sollen: Neben den zus├Ątzlichen freien Tagen bekommen Erzieherinnen und Erzieher im kommunalen ├Âffentlichen Dienst dann monatlich 130 Euro mehr. F├╝r Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gibt es ebenfalls ab Juli 180 Euro zus├Ątzlich.

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Dar├╝ber hinaus sieht die Vereinbarung vor, dass die Berufserfahrung im Sozial- und Erziehungsdienst k├╝nftig genauso honoriert werden soll wie bei den ├╝brigen Besch├Ąftigten im ├Âffentlichen Dienst. Deshalb sollen die Geh├Ąlter der Besch├Ąftigten k├╝nftig schneller steigen als bisher. Die Zeit, die ein Mitarbeiter in einer Gehaltsstufe bleibt, bis er aufsteigen kann, werden daf├╝r zum 1. Oktober 2024 an die allgemeinen Stufen im ├Âffentlichen Dienst angepasst. Das Tarifergebnis hat eine Laufzeit von f├╝nf Jahren bis zum 31. Dezember 2026.

Neue Vereinbarung gilt nicht in Berlin

Von der neuen Vereinbarung profitieren Besch├Ąftigte in allen Bundesl├Ąndern - au├čer in Berlin. In der Hauptstadt haben nach Verdi-Angaben andere Tarifregelungen Vorrang. Die Gewerkschaften gehen aber davon aus, dass die Ergebnisse auch auf Besch├Ąftigte anderer Bereiche "ausstrahlen" d├╝rften.

"Das ist den Kolleginnen und Kollegen in den Sozial- und Erziehungsdiensten zu verdanken, die in den vergangenen Tagen und Wochen gek├Ąmpft und gestreikt haben", sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke am Mittwochabend. Die Einigung sei "gegen die erheblichen Widerst├Ąnde der kommunalen Arbeitgeber gelungen". Er betonte, dass es sich nur um einen "Zwischenschritt" handele. Dbb-Verhandlungsf├╝hrer Andreas Hemsing sprach von einer "gesellschaftlichen Notwendigkeit". Die Gewerkschaften w├╝rden seit Jahren eine Entlastung der Besch├Ąftigten in sozialen Berufen fordern.

Aus regionalen Verb├Ąnden und Vereinigungen wie der Gewerkschaft f├╝r Erziehung und Wissenschaft, die dem Deutschen Gewerkschaftsbund angeh├Ârt, gab es am Donnerstag Zuspruch f├╝r die Verhandlungsf├╝hrer in Berlin und Potsdam. "Die Gewerkschaften haben mit dem Tarifabschluss wichtige Schritte zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe erreicht", sagte GEW-Tarifexperte Daniel Merbitz.

"Guter und gelungener Kompromiss"

Die Pr├Ąsidentin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverb├Ąnde (VKA), Karin Welge, erkl├Ąrte wiederum, dass "die Arbeitgeber deutlich an ihre Grenzen gegangen" seien. Die VKA gehe davon aus, dass sich allein durch die neuen Zulagen die Personalkosten der kommunalen Arbeitgeber um j├Ąhrlich rund 3,7 Prozent erh├Âhen werden. Insgesamt sprach Welge aber von einem "guten und gelungenen Kompromiss".

Auf die nun erzielte Einigung hatten die Gewerkschaften wochenlang hingearbeitet. Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden im Februar und M├Ąrz hatten sich die Tarifpartner am Montag erneut an einen Tisch gesetzt. Am Dienstagnachmittag waren die Gespr├Ąche aus logistischen Gr├╝nden von Potsdam nach Berlin verlegt worden. Sie sollten eigentlich schon am Mittwochnachmittag enden - zogen sich aber noch bis in den sp├Ąten Abend.

Die n├Ąchsten regul├Ąren Tarifverhandlungen im ├Âffentlichen Dienst stehen im Januar 2023 an. Die kommunalen Besch├Ąftigten im Sozial- und Erziehungsdienst k├Ânnen dann auf weitere Verbesserungen hoffen.

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