Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Innenpolitik >

Nach heftiger Kritik – Baerbock zu Corona-Bonus: "Das war ein Fehler"

Nach scharfer Kritik  

Baerbock zu Corona-Bonus: "Das war ein Fehler"

31.05.2021, 13:10 Uhr | lw, t-online

Nach heftiger Kritik – Baerbock zu Corona-Bonus: "Das war ein Fehler". Annalena Baerbock: Die Grünen-Politikerin hat Sonderzahlungen nachgemeldet.  (Quelle: imago images/Future Image)

Annalena Baerbock: Die Grünen-Politikerin hat Sonderzahlungen nachgemeldet. (Quelle: Future Image/imago images)

Die Grünen-Kanzlerkandidatin war wegen der Nachmeldung ihrer Nebeneinkünfte in die Kritik geraten. Nun betont Baerbock, der Corona-Bonus in ihrer Partei sei ein Fehler gewesen. 

Annalena Baerbock hat bezüglich der Corona-Sonderzahlungen in ihrer Partei einen Fehler eingeräumt. "Das hätten wir anders entscheiden müssen", sagte die Kanzlerkandidatin bei "Bild live". Viele Menschen litten im Homeoffice unter einer "enormen Doppelbelastung", auch wegen der Kinderbetreuung. Deshalb habe auch der Bundesvorstand einen Corona-Bonus erhalten, erklärte Baerbock. "Das war ein Fehler." Rückwirkend hätte man dies anders machen sollen. 

Die Grünen-Politikerin betonte mit Blick auf Pflegekräfte, die keine Sonderzahlungen während der Corona-Pandemie erhalten haben: "Pflegekräfte bräuchten deutlich mehr Unterstützung als einen Corona-Bonus." Es sei unglaublich, was im vergangenen Jahr geleistet wurde. Baerbock bedauere, dass es keine Extrazahlungen für das Pflegepersonal gegeben habe. 

Baerbock meldete Nebeneinkünfte "versehentlich" nachträglich

Die Grünen-Chefin hatte kürzlich für Aufsehen gesorgt, weil sie für die Jahre 2018 bis 2020 Nebeneinkünfte von mehr als 25.000 Euro nachträglich dem Bundestag gemeldet hatte. Bundestagsabgeordnete müssen ihre Einkünfte für jede Nebentätigkeit sowie Spenden offenlegen, sofern sie mehr als 1.000 Euro im Monat oder 10.000 Euro im Jahr betragen. 

Baerbock erhält laut Finanz- und Ehrenordnung des Grünen-Vorstandes für den Parteivorsitz kein Gehalt, weil sie gleichzeitig ein Bundestagsmandat innehat. Die Nebeneinkünfte seien nachträglich der Bundestagsverwaltung gemeldet worden, nachdem Baerbock und der Bundesgeschäftsstelle der Partei aufgefallen sei, dass dies versehentlich noch nicht erfolgt war, erklärte eine Sprecherin. 

Verwendete Quellen:
  • "Bild live" am 30. Mai 2021
  • Eigene Recherchen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: