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Bundeswehreinsatz gegen Borkenkäfer in Sachsen rollt an

Plage in deutschen Wäldern  

Bundeswehr unterstützt Sachsen im Kampf gegen Borkenkäfer

27.08.2019, 14:27 Uhr | dpa

Der Borkenkäfer frisst sich durch Fichtenbestände. (Quelle: Osthessen News)

"Wir sind hier einem Drama unterworfen": Förster Kersten Eidam muss am Eisenberg gegen massive Schäden durch den Borkenkäfer ankämpfen. (Quelle: Osthessen News)

Borkenkäfer frisst sich durch Fichtenbestände

"Wir sind hier einem Drama unterworfen", sagt Kersten Eidam. Er ist Förster und kämpft am Eisenberg gegen den schwindenden Waldbestand. Das Kernproblem ist etwa vier Millimeter groß: der Borkenkäfer. (Quelle: Osthessen News)

"Wir sind hier einem Drama unterworfen": Förster Kersten Eidam muss am Eisenberg gegen massive Schäden durch den Borkenkäfer ankämpfen. (Quelle: Osthessen News)


Wegen der Borkenkäferplage in den deutschen Wäldern haben viele Regionen um Amtshilfe der Bundeswehr gebeten. In Sachsen soll der Hilfseinsatz anlaufen. 

Die Bundeswehr hat in Sachsen mit letzten Vorbereitungen ihres Einsatzes gegen den Borkenkäfer begonnen. Die Soldaten seien seit Dienstagmorgen auf dem Weg zu ihren Einsatzorten in den Wäldern, sagte ein Sprecher des Staatsbetriebs Sachsenforst auf Nachfrage. Der genaue Startzeitpunkt des Einsatzes war zunächst noch unklar.

Das Militär soll bei der Aufbereitung und dem Abtransport des von Borkenkäfern geschädigten Holzes in den Wäldern helfen. "Das Schadholz muss so schnell es geht aus dem Wald transportiert werden, um die weitere Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen", wie Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) zuvor mitgeteilt hatte.

Am Dienstagnachmittag wollen der Minister und Verantwortliche der Bundeswehr und von Sachsenforst bei Flöha (Mittelsachsen) über den Stand des Einsatzes informieren.

Seit Oktober 2017 wurden in den Wäldern des Freistaates 5,2 Millionen Kubikmeter Schadholz durch Sturm, Schneebruch und Insekten erfasst, wie er weiter sagte. Im Staatswald, der 39 Prozent der Gesamtwaldfläche umfasst, seien die Altschäden mittlerweile zum großen Teil aufgearbeitet. Für den Privatwald, der 45 Prozent der Fläche bedeckt, lägen keine Angaben vor.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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