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"Love Island"-Kandidat verblüfft alle: Ich war Kängutarier

Neuer Food-Trend?  

"Love Island"-Kandidat: Ich war Kängutarier

29.05.2018, 10:51 Uhr | sth, t-online.de , dpa

"Love Island"-Kandidat verblüfft alle: Ich war Kängutarier. Kängutarier essen kein Fleisch – außer ...  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kängutarier essen kein Fleisch – außer dieses hier. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Was isst ein Kängutarier – und gibt es das wirklich? Das ist derzeit ein angesagtes Thema in Australien. Alles begann mit der Kuppelsendung "Love Island".

In der australischen TV-Kuppelsendung "Love Island" geht es eigentlich ums Flirten. Doch in der vergangenen Sendung hat der Kandidat Justin Lacko den Zuschauern ein überraschendes Thema serviert. Darin offenbarte er: "Ich war mal Kängutarier."

Mit diesem Begriff konnte seine Gesprächspartnerin am Pool nicht viel anfangen. Da erklärte der 27-Jährige ihr: "Ich habe nur Känguru und Fisch gegessen. Weil Kängurus nicht gezüchtet werden." Seither gibt es eine heftige Debatte, ob es so etwas wie Kängutarier tatsächlich gibt. Im Internet vertreten viele die Ansicht, dass der Begriff völliger Quatsch sei. 

Kangatarian soll ins Wörterbuch aufgenommen werden

Tatsächlich wurde "Kangatarian" aber schon im vergangenen Jahr vom australischen Oxford Dictionary zum "Wort des Monats Juni" gekürt. Der Begriff umschreibt "eine Person, die Känguru-Fleisch isst, aber anderes Fleisch meidet, oft aus ethischen Gründen". Demnächst soll er auch ins Wörterbuch aufgenommen werden. Die Tageszeitung "Sydney Morning Herald" machte schon 2010 den "Kängutarismus" als jüngste "halb-vegetarische Modeerscheinung" aus.

In Australien gibt es etwa 45 Millionen Exemplare des nationalen Wappentiers. Kängurus stehen nicht unter besonderem Schutz. In den meisten Supermärkten gibt es auch Känguru-Fleisch zu kaufen. Das Fleisch schmeckt etwas nach Kalbfleisch, ist leicht verdaulich und gilt als gute Quelle für Eisen und Protein. Im Unterschied zu anderen Sorten ist Känguru-Fleisch – weil es nicht aus Zucht stammt – auch frei von Wachstumshormonen.

Kängurus im Coorong Nationalpark in Australien: Die Tiere dürfen hier nicht gejagt werden. (Symbolfoto) (Quelle: imago images/imago)Kängurus im Coorong Nationalpark in Australien: Die Tiere dürfen hier nicht gejagt werden. (Symbolfoto) (Quelle: imago/imago images)

Känguru-Fleisch ist auch in Deutschland zu haben

In den vergangenen Jahren ist Känguru-Fleisch auch international beliebt geworden. Das Fleisch hat einen sehr geringen Fettgehalt, das macht es besonders für gesundheitsbewusste Gourmets interessant.

Känguru-Fleisch schmeckt sehr intensiv, darum lohnt sich die Zubereitung mit einer Marinade oder mit Buttermilch. Aufgrund des niedrigen Fettgehaltes sollten Sie das Fleisch außerdem möglichst schonend per Niedergarmethode zubereiten – sonst trocknet es leicht aus.

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