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Nasa-Mission "InSight": "Mars-Maulwurf" bewegt sich in die falsche Richtung

Nasa-Mission macht Probleme  

Mars-Maulwurf bewegt sich in die falsche Richtung

29.10.2019, 16:56 Uhr | dpa

Nasa-Mission "InSight": "Mars-Maulwurf" bewegt sich in die falsche Richtung . Der "Mars-Maulwurf" auf einem Bild der NASA: Der Roboter soll sich eigentlich immer weiter in die Tiefe buddeln – einen Rückwartsgang gibt es nicht. (Quelle: dpa/-/NASA/JPL-Caltech)

Der "Mars-Maulwurf" auf einem Bild der NASA: Der Roboter soll sich eigentlich immer weiter in die Tiefe buddeln – einen Rückwartsgang gibt es nicht. (Quelle: -/NASA/JPL-Caltech/dpa)

Die Mission scheint kompliziert: Der Mars-Maulwurf der Nasa macht Probleme. Jetzt hat er sich nicht wie vorgesehen weiter in die Oberfläche gebohrt, sondern hat sich zurückbewegt. 

Zuerst steckte der "Mars-Maulwurf" fest, dann grub er wieder, und jetzt hat der in Deutschland entwickelte Bohrroboter auf dem Mars gemacht, was er gar nicht soll: Er hat sich nicht weiter nach unten gegraben, sondern ist nach oben gekommen – steckt aber noch im Bohrloch, wie auf einem Bild der Nasa zu sehen ist.

Die Forscher halten trotz der Schwierigkeiten an ihrem Ziel fest, mit dem Maulwurf auf eine Tiefe von drei bis fünf Meter zu kommen, wie aus einem Blog des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervorging.

Forscher geben nicht auf

"Die Angelegenheit ist nicht 'gegessen', auch wenn es uns der Maulwurf wirklich nicht einfach macht!", schrieb der wissenschaftliche Leiter des Instruments HP3 beim DLR, Tilman Spohn, in einem Blog, auf den das Zentrum am Dienstag verwies.

HP3 ("Heat Flow and Physical Properties Package"), so der eigentliche Name des "Mars-Maulwurfs", war im November 2018 mit der Nasa-Mission "InSight" auf dem Mars gelandet.
 

 
Er soll sich drei bis fünf Meter tief eingraben und den Wärmestrom aus der Tiefe messen. Das soll Aufschluss darüber geben, wie sich das Innere des Planeten entwickelt hat und ob er noch immer über einen flüssigen Kern verfügt. Andere Medien hatten zuerst über die neuen Probleme berichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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