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Hamburg: Eklat beim Fasching! Viertklässler kommt mit Hakenkreuzarmbinde

Zwei Tage nach Hanau  

Viertklässler mit Hakenkreuz beim Fasching

26.02.2020, 09:58 Uhr | sth, dpa

Hamburg: Eklat beim Fasching! Viertklässler kommt mit Hakenkreuzarmbinde. Nazi-Uniformen in einer Ausstellung in Berlin (Symbolbild): In Hamburg war ein Viertklässler mit Hakenkreuzbinde zum Schulfasching gekommen. (Quelle: Getty Images/Andreas Rentz)

Nazi-Uniformen in einer Ausstellung in Berlin (Symbolbild): In Hamburg war ein Viertklässler mit Hakenkreuzbinde zum Schulfasching gekommen. (Quelle: Andreas Rentz/Getty Images)

Ein Viertklässler ist beim Schulkarneval mit einer Hakenkreuzarmbinde aufgetaucht. Der Vorfall soll sich an einer Grundschule in Hamburg-Altona ereignet haben. Der Junge wurde vorerst vom Unterricht suspendiert.

Ein Viertklässler ist in Hamburg mit einem selbst gebastelten Hakenkreuz-Emblem am Oberarm zum Schulfasching gekommen. Der Grundschüler habe das auf Papier gemalte Hakenkreuz auf Anweisung der Lehrerin sofort abnehmen müssen, wie die Hamburger Schulbehörde am Dienstag sagte. Sie habe dem Jungen am Freitag zudem sofort erklärt, warum das nicht gehe. Zunächst hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

Es ist nicht das erste Mal

Laut Schulleitung darf der Junge, der bereits in der Vergangenheit durch Nazi-Gesten in der Schule aufgefallen sein soll, den Unterricht vorerst nicht besuchen. Zudem habe es im Nachhinein ein klärendes Gespräch mit den Eltern gegeben.

Der Junge ist der Schulbehörde zufolge "nicht von zu Hause aus als 'SS-Mann' in die Schule gekommen". Er habe ein eher undefinierbares Kostüm aus dunklem Overall, bunter Brille und Perücke getragen. "In der Schule ist er dann offenbar auf die Idee gekommen, sich ein Hakenkreuz zu malen und auf den Oberarm zu kleben", sagte ein Sprecher der Behörde.

Fälle dieser Art seien in der Hansestadt sehr selten, sagte der Sprecher der Schulbehörde weiter. "Dass Kinder über die Stränge schlagen, kommt schon mal vor. Staatsfeindliche Verkleidungen zum Fasching sind aber äußerst selten. Für mich ist das der erste Fall, von dem ich höre."

Verwendete Quellen:

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