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Aachen: Zöllner finden Frauenschädel bei Routinekontrolle

Bei Routinekontrolle  

Zöllner finden Frauenschädel in Postpaket

07.06.2021, 16:04 Uhr | dpa

Aachen: Zöllner finden Frauenschädel bei Routinekontrolle. Gruselfund in Hückelhoven: Der Zoll Aachen fand in einem Postpaket diesen Schädel einer Frau. (Quelle: dpa/Hauptzollamt Aachen)

Gruselfund in Hückelhoven: Der Zoll Aachen fand in einem Postpaket diesen Schädel einer Frau. (Quelle: Hauptzollamt Aachen/dpa)

Die Entdeckung eines Totenschädels in einem Paket ließ im Februar den Zoll in Aachen aufhorchen. Die Justiz nahm Ermittlungen auf. Nun ist klar, woher der Schädel stammt und wer ihn erwarb.

In einem Postpaket aus den Niederlanden haben Zöllner aus Aachen per Zufall einen menschlichen Schädel entdeckt. Der gruselige Fund geschah bereits im Februar bei einer Routinekontrolle. Anschließend sei das Paket zunächst in Verwahrung gekommen, teilte das Hauptzollamt am Montag in Aachen mit. Bei den Nachforschungen stellte sich heraus, dass der niederländische Versender den Schädel von einem Arzt gekauft hatte. Bestimmt war das Paket für einen Adressaten im Sauerland.

Die umfangreichen Ermittlungen ergaben, dass der niederländische Arzt den Schädel einer weiblichen Person vor fast 50 Jahren erstanden und bis zu seinem Ruhestand zur Anschauung in seiner Praxis verwendet und dann verkauft hatte. Der zweite Besitzer veräußerte den Knochen weiter ins Sauerland. Gegen den Empfänger wurde wegen Störung der Totenruhe ermittelt. Inzwischen wurde das Strafverfahren nach Angaben des Hauptzollamtes eingestellt.

Die Entdeckung der Zöllner in einem Verteilzentrum in Hückelhoven hatte unter anderem zwei Staatsanwaltschaften, die Uniklinik Aachen und Behörden in den Niederlanden beschäftigt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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