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Forscher entdecken Dutzende neue Arten in der Tiefsee


Forscher entdecken Dutzende neue Arten in der Tiefsee


Aktualisiert am 30.07.2022Lesedauer: 1 Min.
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Hier greift der Arm des Tauchroboters nach einer 40 Zentimeter langen Seegurke aus der Ordnung der Elasipoden. Das stachelige Tier lebt in 3.500 Metern Tiefe. (Quelle: NOAA Office of Ocean Exploration and Research)

Mit einem Tauchroboter haben Forscher den Meeresgrund in der Tiefsee abgesucht. Die Tiere, die sie fanden, scheinen nicht von dieser Welt.

Die Bilder wirken wie ein Beweis für außerirdisches Leben, doch entstanden sind sie auf unserer Erde – bis zu 5.100 Meter unter der Meeresoberfläche im Pazifik. Dort sind Forscher mit einem Tauchroboter auf Entdeckungsreise gegangen und haben dabei bis zu 39 neue Arten entdeckt, wie sie im Fachmagazin "Zookeys" berichten.

Insgesamt brachte das Team des britischen Naturkundemuseums 55 Proben aus der sogenannten Clarion-Clipperton-Zone im Pazifik mit, darunter Ringelwürmer, wirbellose Verwandte der Hundertfüßer sowie quallenartige Wesen und verschiedene Korallenarten. Hier eine Auswahl der seltsamen Tierwesen:

Forscher warnen vor Rohstoffabbau

"Unsere Forschung ist nicht nur wegen der neu entdeckten Arten wichtig, sondern auch, weil viele der jetzt geborgenen Spezies bislang nur von Fotos bekannt waren", sagte Studienleiterin Guadalupe Bribiesca-Contreras dem "Guardian". "Ohne die Proben und das darin enthaltene Erbgut können wir diese Tiere nicht genau bestimmen und klären, wie viele Arten eigentlich in der Tiefsee leben."

Abgesehen davon hat die Studie auch eine politische Dimension: "Die fast sechs Millionen Quadratkilometer große Clarion-Clipperton-Zone enthält weltweit die größten Vorkommen an Manganknollen sowie große Mengen Nickel, Kupfer und Kobalt, die für Rohstoffkonzerne von großem Interesse sind", heißt es in der Studie. "Der technische Fortschritt lässt die Ausbeutung des Meeresbodens schon bald möglich erscheinen, obwohl die ökologischen Auswirkungen und Gefahren kaum erforscht sind." Diese Wissenslücke wollen die Forscher mit ihrer Arbeit schließen.

Verwendete Quellen
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