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Ozonloch hält sich hartnäckig


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Das Ozonloch hält sich hartnäckig

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 2 Min.
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Während der Klimawandel inzwischen in aller Munde ist, ist es um ein anderes Problem in der Erdatmosphäre sehr still geworden: das Ozonloch. Fluorchlorkohlenwasser-stoffe (FCKW), etwa aus Kühlschränken oder Spraydosen, haben über der Antarktis ein riesiges Loch in die schützende Ozonschicht gefressen. Die Folge: UV-Licht strahlt auf der Südhalbkugel ungehindert auf die Erde und greift die Haut der Menschen an, das Hautkrebsrisiko steigt. Der Mensch hat inzwischen begonnen, das Problem zu lösen - seit die ozonschädlichen Stoffe verboten wurden, wird das Loch in der schützenden Schicht nicht mehr größer. Allerdings: Es wird noch sehr lange dauern, bis das Ozonloch sich wieder schließt. "Man sieht erste Anzeichen der Erholung, aber es dauert eine Zeit, bis die Schicht wiederhergestellt ist", sagte der Umweltphysiker Björn-Martin Sinnhuber von der Universität Bremen gegenüber wetter.info.

Die Erholung der Ozonschicht über dem Südpol wird frühestens 2030 beginnen, endgültig verschwunden sein wird das Loch über dem Südpol nicht vor dem Jahr 2065. Denn trotz aller Anstrengungen reagiert die Atmosphäre nur sehr behäbig auf auf die Umweltschutzbemühungen. Das Montreal-Protokoll von 1987 hatte erstmals international verbindliche Regeln für die Verwendung von ozonschädlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffen festgelegt. In Nachfolgeabkommen wurden die Ozonkiller dann schließlich ganz verboten. "Aber die Stoffe verschwinden natürlich nicht sofort aus der Atmosphäre", so Sinnhuber.

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Ozon und Treibhausgase

Bisher ist allerdings unklar, ob die Atmosphäre jemals wieder zu ihrem ursprünglichen Zustand zurückkehren wird. "Das Ozon wird auch vom Klimawandel mit beeinflusst", erklärte der Umweltphysiker. Während Treibhausgase die Luft in tieferen Schichten anheizen, passiert hoch oben in der Stratosphäre absurderweise das Gegenteil: dort wird es kälter. Das wiederum wirkt sich auf die Ozonchemie aus. In mittleren Breiten wird die Ozonschicht wahrscheinlich längerfristig sogar dicker werden als zuvor.

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Auf dem Weg der Besserung

Eine Katastrophenmeldung sind diese Erkenntnisse aber nicht. "So eine Entwicklung braucht eben ihre Zeit", sagte Björn-Martin Sinnhuber. Er sieht den Umgang mit dem Ozonloch vielmehr als ein Beispiel für gelungene Umweltpolitik. Die internationale Gemeinschaft habe damals schnell reagiert und die richtigen Entscheidungen getroffen. "Die Situation ist zwar nach wie vor schlimm, aber der Patient ist auf dem Weg der Besserung", so Sinnhuber.

Quelle: wetter.info, mj

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