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April 2009 bricht Wärmerekorde

Wetter im April  

April 2009 bricht Wärmerekorde

28.04.2009, 17:32 Uhr

Dieses Jahr ist der Frühsommer schon im April ausgebrochen (Foto: dpa) Dieses Jahr ist der Frühsommer schon im April ausgebrochen (Foto: dpa)Frühsommerwetter schon im Frühling: Der April 2009 wird als einer der wärmsten Aprilmonate aller Zeiten in die Wettergeschichte eingehen. Die Temperaturen lagen um bis zu fünf Grad über den im April üblichen Werten, und auch Sonne bekam Deutschland mehr als genug ab. Teilweise wurden sogar die Temperaturen des Rekordjahres 2007 getoppt. "In Teilen Deutschlands hatten wir einen Rekordapril", sagte Thomas Globig vom Wetterdienst Meteomedia gegenüber wetter.info.

Vor allem der Norden und der Osten Deutschlands haben die Wärmerekorde geknackt. In Bremen und Kassel, aber auch Magdeburg und Kassel war der April 2009 der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Etwa fünf Grad über dem Durchschnitt lagen die Temperaturen hier. "Der Südwesten geht allerdings deutlich magerer aus dem Rennen", so Globig. Dort ist es normalerweise am wärmsten, dieses Jahr war es aber deutlich kühler als im Rekordapril 2007.

Sonnenschein satt

Nicht nur die Temperaturen, auch der Sonnenschein hat dieses Jahr Rekorde gebrochen. In Vorpommern und im nördlichen Brandenburg schien die Sonne im April doppelt so lange wie üblich. Der Uecker-Randow-Kreis bekam zum Beispiel 320 Stunden Sonnenschein ab. "Das ist deutlich mehr als im Hochsommer", so Globig. Ob der diesjährige April aber insgesamt der wärmste und sonnigste seit Beginn der Aufzeichnungen war, darauf möchte Globig sich nicht festlegen. "Die Regionen in Deutschland sind meteorologisch viel zu unterschiedlich, da hat es keinen Sinn, einfach einen Durchschnittswert auszurechnen", erklärte Globig.

"Nicht auf den Klimawandel schieben"

Globig hält es auch für voreilig, den Rekordapril auf den Klimawandel zu schieben. "Das Klima wandelt sich nicht so schnell, dass man es in einem so kurzen Zeitraum betrachten kann", so der Meteorologe. Langfristige Veränderungen könne man nicht an einem Monat fest machen. "Falls dieses Jahr der Sommer schlecht wird, heißt das ja auch nicht, dass jetzt die nächste Eiszeit kommt", meint Thomas Globig.

Quelle: wetter.info, mj

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