• Home
  • Panorama
  • Gewitterwochenende: Unwetter halten Rettungskräfte auf Trab


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextFriedrich Merz liegt im KrankenhausSymbolbild für einen TextAlle Tesla-Ladesäulen sind illegalSymbolbild für ein VideoEs wird richtig heiß – dann nahen GewitterSymbolbild für einen TextLkw-Fahrer fleht auf A40 um HilfeSymbolbild für einen TextSchlagerstar wollte Song mit DFB-StarSymbolbild für ein VideoBär im Vollrausch aufgesammeltSymbolbild für einen TextNagelsmann verrät Aufstellung für SpielSymbolbild für einen TextClaudia Effenbergs Mutter ist totSymbolbild für ein VideoLiegenwahnsinn auf MallorcaSymbolbild für ein VideoMordfall nach 52 Jahren gelöstSymbolbild für einen TextEinbrecher stehlen giftige Luxus-EchseSymbolbild für einen Watson TeaserLena Gercke überrascht mit intimem FotoSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Niedersachse kommt bei Unwetter ums Leben

Von dpa, rok, df

Aktualisiert am 23.07.2017Lesedauer: 3 Min.
Gewitter über dem Taunus
Blitze sind in der Nacht zum Sonntag bei Oberursel (Taunus) neben der Autobahn 661 während des Durchzugs einer Gewitterfront zu sehen. (Quelle: Jan Eifert/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In vielen Teilen Deutschlands kam es am Wochenende zu Starkregen und Gewittern. Besonders schwer war erneut Berlin betroffen, auch in Hessen und am Bodensee richteten Unwetter jedoch Schäden an. In Niedersachsen kam ein Mann ums Leben.

Der 48-jährige Autofahrer kam bei Großefehn in der Nähe von Aurich in der Nacht bei Starkregen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er starb noch an der Unfallstelle.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

Zug entkommt knapp einem Unglück

In ganz Niedersachsen entstanden schwere Schäden. Bei Cloppenburg konnte ein Zugführer der Nordwestbahn nur rechtzeitig vor einem auf die Gleise gewehten, großen Ast bremsen, weil er wegen des Wetters nur auf Sicht fahren durfte. In vielen weiteren Gemeinden im nördlichen Niedersachsen wurden durch starke Regenfälle Keller und Straßen überschwemmt.

Am Samstagnachmittag machte sich das Unwetter zunächst vor allem in Berlin bemerkbar. Zum zweiten Mal binnen eines Monats rief die Feuerwehr wegen der starken Niederschläge den Ausnahmezustand in der Hauptstadt aus. Von 15 bis 21.30 Uhr verzeichnete die Feuerwehr 435 wetterbedingte Einsätze. Dabei ging es meist um vollgelaufene Keller und herabgestürzte Äste.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Gerhard Schröder verklagt den Bundestag
Gerhard Schröder (Archivbild): Der SPD-Politiker darf vorerst in der Partei bleiben.


Die Feuerwehr hatte eigenen Angaben zufolge vor allem im Norden und Osten der Stadt zu tun. Reinickendorf und Pankow waren Schwerpunkte. Der S-Bahn-Verkehr wurde auf zwei Linien unterbrochen - wegen großer Äste auf den Gleisen.

Blitzschläge setzen in Hessen Häuser in Brand

In der Nacht zu Sonntag mussten dann besonders in Hessen viele Rettungskräfte wegen des Unwetters ausrücken. Blitzschläge setzten in mehreren Landkreisen Häuser in Brand. In Uengsterode (Werra-Meißner-Kreis) brannte eine freistehende Scheune mit land- und forstwirtschaftlichem Gerät aus, der Sachschaden liegt laut Polizei bei mindestens 200.000 Euro. In Bad Sooden-Allendorf setzte vermutlich ebenfalls ein Blitz einen Dachstuhl in Brand. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen, die Löscharbeiten zogen sich bis in den Sonntagmorgen hin.

In Wiesbaden stürzten in Folge des Unwetters mehrere Bäume um, wie die Polizei mitteilte. Am Übergang der A3 zur A66 stießen mehrere Autos gegen Gullydeckel, die die Wassermassen hochgedrückt hatten. Zahlreiche Alarmanlagen lösten durch Blitz und Donner im ganzen Land aus. Auch im Saarland, Baden-Württemberg, Thüringen und Rheinland-Pfalz gab es heftigen Regen. Über erhöhte Einsatzzahlen lagen jedoch zunächst keine Angaben vor, auch der Zugverkehr lief laut Bahn-Angaben vom Sonntagmorgen bundesweit nach Plan.

Steg macht sich samt Boot selbstständig

Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr Olpe: Die Helfer mussten am Biggesee nicht nur ein Boot aus Seenot retten, sondern einen Steg samt festgemachtem Boot. Durch das kräftige Unwetter hatte sich der Steg in der Nacht zum Sonntag vom Ufer losgerissen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Doch gelang es den Feuerwehrleuten den Steg zurück ans Ufer zu bringen. Dort wurde er "durch den Hafenmeister in Empfang genommen", berichtete die Feuerwehr.

Schon in der Nacht zu Samstag hatte es in weiten Teilen Süddeutschlands heftigen Regen und Gewitter gegeben, besonders in Baden-Württemberg. So mussten sich wegen des Unwetters in Breisach (Breisgau-Hochschwarzwald) etwa 90 Teilnehmer eines Zeltcamps in Sicherheit bringen. In Offenburg waren zahlreiche Keller mit Wasser vollgelaufen. Drei Dachstühle von Wohnhäusern gingen in Flammen auf, weil Blitze eingeschlagen hatten. Am stärksten war die Region um den Bodensee betroffen gewesen. Dort mussten mehrere Zugstrecken wegen umgestürzter Bäume oder abgerutschter Hänge gesperrt werden.

Das schwül-warme Wetter, das die zahlreichen Gewitter erzeugt hatte, sollte am Sonntag einer Kaltluftfront weichen. Der Deutsche Wetterdienst rechnete für den Sonntag nur noch mit vereinzelten Gewittern.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Axel Krüger
  • Sophie Loelke
Von Axel Krüger, Sophie Loelke
DeutschlandFeuerwehrOberurselPolizeiUnwetter
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website