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Lufthansa doch nicht für Abriss des Pannenflughafens BER

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Sprecher rudert zurück  

Lufthansa glaubt doch nicht an Abriss des BER

18.03.2018, 12:32 Uhr | dpa, rtr

Lufthansa doch nicht für Abriss des Pannenflughafens BER. Mitarbeiter des Hauptstadtflughafens steht in einem Teil des fertigen Südterminals auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg (BER): Lufthansa doch nicht für Abriss des Pannenflughafens BER. (Quelle: Getty Images/Ralf Hirschberger)

Mitarbeiter des Hauptstadtflughafens steht in einem Teil des fertigen Südterminals auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg (BER): Lufthansa doch nicht für Abriss des Pannenflughafens BER. (Quelle: Ralf Hirschberger/Getty Images)

Lufthansa-Chef Thorsten Dirks hat in einem Zeitungsinterview den Abriss des Flughafens BER prognostiziert. Das Unternehmen selbst rudert nun zurück.

Die Lufthansa hat nach einem Medienbericht den Glauben an den neuen Berliner Flughafen verloren. "Meine Prognose ist: Das Ding wird abgerissen und neu gebaut", zitierte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks.

Lufthansa weist Äußerungen zurück

Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels sagte jetzt jedoch, das Unternehmen habe auf keinen Fall für einen Abriss des Flughafens plädieren wollen. "Das war eine zugespitzte Äußerung, um auf das Ausmaß der Probleme am Flughafen hinzuweisen", ergänzte Matthias Eberle, Sprecher der Lufthansa-Billigfluglinie Eurowings. Lufthansa habe auch keinen solchen Ratschlag geben wollen.

Dirks hatte die Prognose Abriss und Neubau demnach am Freitag auf dem "Unternehmertag am Tegernsee" gegeben, wo der Verantwortliche für Eurowings geredet hatte. Die Lufthansa stehe vor dem Problem, dass ihre Ausstattung im Hauptstadtflughafen zwar installiert, nach jahrelanger Verzögerung der Eröffnung inzwischen aber bereits überholt ist. Baubeginn des BER war im September 2006.

Geplante Fertigstellung 2020

Erst am Donnerstag hatte die Flughafengesellschaft bekannt gegeben, dass 750 Monitore für die Fluggastinformation ausgetauscht werden. Sie seien vor der 2012 geplanten Eröffnung eingebaut worden, sechs Jahre mit der allgemeinen Stromversorgung mitgelaufen und hätten nun das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Für die Eröffnung ist nach mehreren Verschiebungen inzwischen der Herbst 2020 angepeilt.

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