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Gasförderung in den Niederlanden eingestellt

Wegen Erdbeben  

Niederlande schließt eines der weltgrößten Erdgasfelder

29.03.2018, 19:53 Uhr | AP

Gasförderung in den Niederlanden eingestellt. Erdgasförderung in Solingen: Die Niederlande geben eines der größten Erdgasfelder der Welt bei Groningen auf. (Quelle: dpa/Symbolbild/Carmen Jaspersen)

Erdgasförderung in Solingen: Die Niederlande geben eines der größten Erdgasfelder der Welt bei Groningen auf. (Quelle: Symbolbild/Carmen Jaspersen/dpa)

Wiederholte Erdbeben haben in Groningen Tausende Häuser beschädigt. Auslöser war die dortige Erdgasförderung. Nun soll die Ausbeutung eines der größten Erdgasfelder der Welt eingestellt werden.

Die Niederlande geben eines der größten Erdgasfelder der Welt auf. Die Förderung in der Region Groningen werde bis spätestens 2022 etwa halbiert und bis 2030 völlig eingestellt, sagte Ministerpräsident Mark Rutte nach einer Kabinettssitzung am Donnerstag. "Wir haben vor allen Dingen Sicherheit gewählt", sagte Rutte mit Blick auf hunderte kleine Erdbeben, die durch die Gasförderung ausgelöst wurden und Tausende Häuser beschädigt haben.

Das Groninger Erdgasfeld mit Reserven von 2,8 Billionen Kubikmetern war 1959 entdeckt worden. Allein im Finanzjahr 2016 zahlte das Abbauunternehmen NAM für die Ausbeutung mehr als drei Milliarden Euro an die Regierung in Den Haag. Der Gewinn lag bei 526 Millionen Euro.

Die Gasförderung senkt allerdings den Druck in einer Sandsteinschicht rund drei Kilometer unter der Erdoberfläche. Dadurch werden die Gesteinsschichten zusammengequetscht und bauen entlang natürlicher Verwerfungslinien Spannungen auf, die sich in plötzlichen Verschiebungen entladen und die Erde beben lassen.

Seit längerem wollten den Anwohner die Schließung

Neben den Gebäudeschäden haben die Universität Groningen und die Gesundheitsbehörden bei Tausenden Einwohnern Gesundheitsprobleme festgestellt, die sie auf den Stress durch die Beben zurückführen. Anwohner verlangen schon seit Jahren ein Ende der Erdgasförderung.

Das ist allerdings kompliziert, weil 90 Prozent aller niederländischen Haushalte mit Erdgas heizen. Außerdem hat die Regierung langfristige Lieferverträge mit Nachbarländern abgeschlossen. Nach einem Erdbeben am 8. Januar verstärkten sich die Proteste jedoch und Ruttes Regierung sah sich genötigt, einen Schlusspunkt zu setzen.

Verwendete Quellen:
  • AP

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