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Flugzeugabsturz in Kuba: Wohl nur wenige Überlebende nahe Havanna

Wohl nur wenige Überlebende  

Flugunglück auf Kuba – Absturz in der ersten Kurve

19.05.2018, 09:10 Uhr | AFP, nsc, df

Flugzeugabsturz in Kuba: Wohl nur wenige Überlebende nahe Havanna. Retter vor der abgestürzten Boeing 737 nahe des internationalen Flughafens von Havanna (Quelle: AP/dpa/Enrique De La Osa)

Retter vor der abgestürzten Boeing 737 nahe des internationalen Flughafens von Havanna (Quelle: Enrique De La Osa/AP/dpa)

Schweres Unglück auf Kuba: Am Flughafen der Hauptstadt Havanna ist eine Passagiermaschine beim Start abgestürzt und in Flammen aufgegangen. An Bord waren 110 Menschen.

Nahe des internationalen Flughafens in Kubas Hauptstadt Havanna ist eine Passagiermaschine abgestürzt. Bei der Maschine handle es sich um eine Boeing 737-200 der mexikanischen Fluggesellschaft Aerolíneas Damojh.

An Bord des Flugzeugs sollen sich 104 Passagiere befunden haben sowie sechs Crew-Mitglieder. Wie viele Menschen verletzt wurden, war zu nächst unklar. Staatsmedien berichteten, dass drei Frauen aus Kuba überlebt hätten und schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden seien. Ihr Zustand ist demnach kritisch.

Retter vor der abgestürzten Boeing 737 nahe des internationalen Flughafens von Havanna (Quelle: AP/dpa/Enrique De La Osa)Retter vor der abgestürzten Boeing 737 nahe des internationalen Flughafens von Havanna (Quelle: Enrique De La Osa/AP/dpa)

Laut kubanischen Staatsmedien handelte es sich bei den meisten Absturzopfern um Kubaner. Es gebe aber auch einige Ausländer, darunter zwei Argentinier, wie das argentinische Außenministerium bestätigte. Von offizieller Seite wurden die in den Staatsmedien genannten Überlebenden zunächst nicht bestätigt. 

In Kuba herrscht Staatstrauer

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel besuchte wenige Stunden nach dem Absturz die Unglücksstelle. Den Reportern sagte er: "Es gibt anscheinend eine große Zahl von Opfern". 

Die kubanische Regierung rief eine zweitägige Staatstrauer aus, die am Samstag begann. Diaz-Canels Amtsvorgänger Raúl Castro sprach den Angehörigen der Opfer dieses "katastrophalen Unfalls" in einer Erklärung sein Mitgefühl aus. Auch die Regierungen in Mexiko, Venezuela und Kolumbien sowie der russische Staatschef Wladimir Putin kondolierten.

In der ersten Kurve abgestürzt

Die Maschine war um 12.08 Uhr Ortszeit von dem Flughafen José Martí in Havanna gestartet und offenbar kurz darauf auf ein Feld gestürzt. Ziel des Flugs war die Stadt Holguín im Osten der Insel. Auf Videoaufnahmen war eine dichte Rauchwolke nahe des Flughafens zu sehen.

Retter nahe der Absturzstelle (Quelle: dpa/Eliana Aponte)Retter nahe der Absturzstelle in Havanna. (Archivbild) (Quelle: Eliana Aponte/dpa)

Augenzeugen zufolge war die Maschine abgestürzt, als sie die erste Kurve flog. Der 21 Jahre alte Yasniel Diaz sagte, der Pilot habe offenbar noch eine Notlandung machen wollen, dies aber nicht mehr geschafft. Die folgende Explosion habe "alles erschüttert".

Die staatliche Fluggesellschaft Cubana de Aviación hatte die Maschine samt Besatzung von der mexikanischen Airline Global Air, auch bekannt als Aerolíneas Damojh, gechartert. Das Flugzeug war laut Global Air 1979 gebaut worden und zuletzt im November in der Inspektion gewesen.

Spontane Hilfe mehrerer Ärzte

Mehrere Ärzte fuhren spontan zu der Absturzstelle, um den Rettungskräften zu helfen. "Es ist sehr schmerzhaft, hier anzukommen und diese Leichen zu sehen, diese Menschen", sagte einer von ihnen, José Luis Castellano.

Der letzte größere Unfall einer Passagiermaschine auf Kuba hatte sich 2010 ereignet. Damals war in dem Karibikstaat ein Flugzeug der Airline Aerocaribbean mit Touristen an Bord auf dem Weg vom östlich gelegenen Santiago de Cuba nach Havanna abgestürzt. Alle 68 Insassen, darunter zwei Deutsche, starben.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP

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