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Viertes Todesopfer nach Amokfahrt von Münster

Von afp
Aktualisiert am 30.07.2018Lesedauer: 1 Min.
Menschen legen vor der Gaststätte Kiepenkerl in Münster Blumen nieder: Vier Monate nach der Amokfahrt von Münster ist ein weiteres Opfer zu beklagen.
Menschen legen vor der Gaststätte Kiepenkerl in Münster Blumen nieder: Vier Monate nach der Amokfahrt von Münster ist ein weiteres Opfer zu beklagen. (Quelle: epd/Archiv/imago-images-bilder)
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Mehr als drei Monate nach der Amokfahrt von Münster ist ein weiteres Opfer seinen Verletzungen erlegen. Insgesamt hat die Tat damit vier Menschenleben gefordert.

Knapp vier Monate nach der Amokfahrt von Münster ist die Zahl der Todesopfer auf vier gestiegen. In einer Klinik der westfälischen Stadt erlag ein 56-jähriger Niederländer seinen lebensgefährlichen Verletzungen, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte.

Die Todesfahrt von Münster hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Der als psychisch labil eingestufte Amokfahrer Jens R. hatte am 7. April einen Campingbus in eine Menschengruppe vor einer Gaststätte in der belebten Innenstadt von Münster gesteuert.

Dabei wurden eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg und ein 65-jähriger Mann aus dem Kreis Borken getötet. Knapp drei Wochen später erlag ein 74-jähriger Mann aus Hamm seinen Verletzungen. Mehr als 20 Menschen erlitten teils lebensgefährliche Verletzungen.

Der 48-jährige Amokfahrer erschoss sich nach der Todesfahrt in dem Fahrzeug. Sein Motiv lag nach Erkenntnissen der Ermittler offenbar in psychischen Problemen begründet.

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