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Gefahren durch Passivrauchen: Ärzte unterstützen Rauchverbot in Autos mit Kindern

Gefahren durch Passivrauchen  

Ärzte unterstützen Rauchverbot in Autos mit Kindern

25.10.2018, 13:38 Uhr | dpa

Gefahren durch Passivrauchen: Ärzte unterstützen Rauchverbot in Autos mit Kindern. "Zigarettenrauch gehört nicht in Kinderlungen", erklärt die Bundesärztekammer und fordert ein bundesweites Rauchverbot in Autos bei Fahrten mit Kindern und Schwangeren.

"Zigarettenrauch gehört nicht in Kinderlungen", erklärt die Bundesärztekammer und fordert ein bundesweites Rauchverbot in Autos bei Fahrten mit Kindern und Schwangeren. Foto: Arno Burgi/Symbol. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die deutschen Ärzte unterstützen einen Vorstoß der Länder-Gesundheitsminister für ein bundesweites Rauchverbot in Autos bei Fahrten mit Kindern und Schwangeren. "Zigarettenrauch gehört nicht in Kinderlungen", erklärte die Bundesärztekammer in Berlin.

Die Bundesregierung sei am Zug. Mit einem Verbot würden Ungeborene und Kinder besser vor den schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden durch Passivrauchen geschützt. Zudem werde es höchste Zeit, dass Deutschland als letztes EU-Land auch die Außen- und Kinowerbung für Tabakprodukte verbiete. "Der Gesundheitsschutz hat einen höheren Stellenwert als die Absatzförderung der Tabakindustrie."

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hatte kürzlich auf die Gefahren durch Passivrauchen in Autos hingewiesen. Schon bei drei oder vier konventionellen Zigaretten sei die Luft "so kontaminiert wie in einer Raucherkneipe". Auch bei Elektrozigaretten sei die Luft mit Aerosolen belastet, die Atemwege gerade von Kindern angreifen. Die Gesundheitsministerkonferenz hatte die Bundesregierung in einem Beschluss zu einem bundesweiten Verbot aufgefordert, wie der baden-württembergische Ressortchef Manne Lucha (Grüne) am Montag als Initiator mitgeteilt hatte.

Mortler will sich ebenfalls für einen neuen Anlauf für ein Verbot der Zigarettenwerbung auf Plakaten und im Kino starkmachen. In der vergangenen Wahlperiode hatte sich das Kabinett auf einen Entwurf geeinigt. Das Gesetz wurde aber nie beschlossen. Vor allem die Unionsfraktion sperrte sich dagegen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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