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Weißes Material: Verdächtige Pakete in Auslandsvertretungen in Australien

Deutsches Konsulat betroffen  

Verdächtige Pakete in Auslandsvertretungen in Australien

09.01.2019, 09:36 Uhr | dpa

Weißes Material: Verdächtige Pakete in Auslandsvertretungen in Australien. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Einsatzkräfte in Schutzanzügen halten sich vor den Konsulaten von Indien und Frankreich auf.

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Einsatzkräfte in Schutzanzügen halten sich vor den Konsulaten von Indien und Frankreich auf. Foto: Kaitlyn Offer/AAP. (Quelle: dpa)

Canberra (dpa) - Bei mehreren ausländischen Vertretungen in der australischen Hauptstadt Canberra sowie in der Millionen-Metropole Melbourne sind Sendungen mit verdächtigem Material eingegangen. Dies bestätigte die australische Polizei am Mittwoch.

Betroffen waren unter anderem die Vertretungen Frankreichs, Indiens und der Schweiz. In australischen Medien hieß es zunächst auch, beim deutschen Konsulat in Melbourne sei ein Päckchen abgegeben worden. Das Auswärtige Amt teilte später jedoch mit, dies sei nicht der Fall.

Nach ersten Angaben der Behörden des Bundesstaates Victoria wurden allein in Melbourne insgesamt zehn Fälle gemeldet. Die Lage sei "unter Kontrolle", hieß es. Die Polizei erklärte, die Sendungen würden untersucht. Gefahr für die Allgemeinheit bestehe nicht. Einzelheiten nannten die Behörden nicht. Auf den Briefen und Päckchen standen in englischer Sprache Warnungen wie "Asbest" und "Ziehen Sie eine Maske auf". Der Hintergrund war zunächst unklar.

Der Ehemann der Schweizer Honorarkonsulin Manuela Erb, Peter Erb, berichtete, dass mit der normalen Post ein Umschlag eingegangen sei, der eine Plastiktüte mit weißem Material enthalte. "Darauf stand "Asbest". Wir haben den Umschlag in eine andere Plastiktüte gebracht und den Notruf angerufen. Innerhalb von zehn Minuten war jemand da", sagte Erb der dpa. Ob tatsächlich Gefahr bestehe, wisse er nicht. "Man muss solche Dinge ernst nehmen, bis sie es nicht mehr sind."

In Melbourne haben zahlreiche Staaten Konsulate oder sind mit Honorarkonsuln vertreten. Die Botschaften haben ihren Sitz in Canberra.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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