Sie sind hier: Home > Panorama >

Staus, volle Züge, kein Chaos: Stillstand in Berlin wegen Warnstreik im Nahverkehr

Tausende Fahrgäste betroffen  

Stillstand in Berlin wegen Warnstreik im Nahverkehr

15.02.2019, 15:50 Uhr | dpa

Staus, volle Züge, kein Chaos: Stillstand in Berlin wegen Warnstreik im Nahverkehr. Anzeigetafel am U-Bahnhof Berliner Straße: BVG-Arbeitnehmer haben am Freitag bis 12 Uhr ihre Arbeit nieder gelegt.

Anzeigetafel am U-Bahnhof Berliner Straße: BVG-Arbeitnehmer haben am Freitag bis 12 Uhr ihre Arbeit nieder gelegt. Foto: Christoph Soeder. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Ein rund achtstündiger Warnstreik hat große Teile des Berliner Nahverkehrs lahmgelegt. Busse und Straßenbahnen blieben am frühen Morgen in den Depots, U-Bahnhöfe verschlossen. Hunderttausende stiegen auf die S-Bahn, Autos und Fahrräder um oder gingen zu Fuß.

Es gab Staus und volle Züge, aber kein Chaos. Auch der Flughafen Tegel war nicht mit Linienbussen zu erreichen. Einen Bahnanschluss hat der Airport nicht. Von 12.00 Uhr an nahmen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen den Betrieb wieder auf.

In dem Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) will die Gewerkschaft Verdi will mehr Geld und Freizeit für die 14 000 Beschäftigten herausholen. Diese lägen sie bei der Bezahlung im Bundesvergleich an vorletzter Stelle, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt.

Weitere Warnstreiks sind möglich: In der nächsten Runde der Tarifverhandlungen müsse ein besseres Angebot der Arbeitgeber auf den Tisch, sagte Arndt bei einer Kundgebung vor der BVG-Zentrale: "Sonst müssen wir die nächsten Schritte machen."

Die BVG ist das größte kommunale Verkehrsunternehmen Deutschlands. Mit 2,9 Millionen Kundenfahrten ist sie das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs. Zum Vergleich: Die S-Bahn zählt 1,4 Millionen Fahrgäste täglich. Sie gehört zur Deutschen Bahn und ist von dem Tarifkonflikt bei der landeseigenen BVG nicht betroffen. Zum Teil setzte die S-Bahn zusätzliche Züge ein. Auch die Regionalzüge fuhren nach Plan.

Das Unternehmen teilte mit, dass der Verkehr nach dem Ende Warnstreiks noch einige Stunden unregelmäßig sein könne. In Betrieb bleiben die Fähren und einige Buslinien am Stadtrand, auf denen Subunternehmer fahren.

Es war der erste größere Warnstreik bei dem Landesunternehmen seit sieben Jahren. Vorab gab es Kritik, dass Verdi schon nach der zweiten Verhandlungsrunde dazu aufgerufen hat und dass die Beschäftigten gleich für mehr als acht Stunden die Arbeit niederlegen.

"Wir streiken nicht gegen die Fahrgäste, sondern für die Fahrgäste", sagte Verdi-Landeschefin Susanne Stumpenhusen. Nur mit höheren Löhnen könne die BVG das nötige Personal finden, um das gute Angebot in der wachsenden Hauptstadt zu erhalten.

Verdi und der Beamtenbund verlangen, dass für alle rund 14 000 Beschäftigten die 36,5-Stunden-Woche gilt - knapp die Hälfte muss heute 39 Stunden ran. Gefordert wird auch Weihnachtsgeld für Neulinge, ein Wegfall der unteren Lohngruppen und schnellere Gehaltssprünge, zudem für Gewerkschaftsmitglieder einmalig 500 Euro. Am 5. März soll wieder verhandelt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaZuhause & MagentaTV: viele Verträge, ein Preis
jetzt Highspeed-Streaming
Anzeige
Die neuen Teufel Sound-Superhelden zu Top-Preisen
Heimkino, Portable, Kopfhörer und mehr
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019