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Simbabwe: Bis zu 70 Vermisste nach Unglück in Goldmine

Unglück in Simbabwe  

Bis zu 70 Menschen in Goldmine vermisst

16.02.2019, 17:36 Uhr | dpa

Simbabwe: Bis zu 70 Vermisste nach Unglück in Goldmine. Bergungsarbeiten an einem überfluteten Schacht: (Quelle: AP/dpa/Tsvangirayi Mukwazhi)

Bergungsarbeiten an einem überfluteten Schacht: Nach einem Minenunglück in Simbabwe gelten bis zu 70 Menschen als vermisst. (Quelle: Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa)

Kürzlich ereignete sich in Simbabwe ein Minenunglück. Daraufhin begaben sich zahlreiche Menschen auf Goldsuche und wurden dabei von einem Dammbruch überrascht. Die Bergungsarbeiten dauern an. 

Nach einem Unglück in einer Goldmine in Simbabwe sind etwa 60 bis 70 Menschen vermisst worden. Ihre Überlebenschancen schwänden mit jedem Tag weiter, erklärte der stellvertretende Bergbauminister Polite Kambarami. Die Goldsucher waren auf eigene Faust in die Mine des Unternehmens RioZim eingedrungen und wurden am Dienstag nach einem Dammbruch von steigendem Wasser in den Schächten überrascht.

Nach dem Unglück in der Nähe des zentralen Ortes Battlefields hatte die Polizei am Donnerstag von mindestens 23 Toten gesprochen. In der Zwischenzeit wurden jedoch acht Überlebende geborgen, die den Behörden schilderten, wie viele Menschen durch die Überschwemmung eingeschlossen wurden. Sobald die Suche nach Überlebenden abgeschlossen sei, werde damit begonnen, die Leichen zu bergen, sagte Kambarami. Die Goldsucher sollen einem Sprecher des Bergbauunternehmens zufolge in rund 20 Meter Tiefe eingeschlossen sein.

In Simbabwe und anderen Staaten Afrikas versuchen Arbeiter häufig, ohne ausreichende Schutzvorkehrungen und Erlaubnis auf eigene Faust in Minen einzudringen, um dort Gold oder andere wertvolle Rohstoffe zu finden. Oft handelt es sich um stillgelegte Schächte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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