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Russland: Feuer in Raketenfabrik Krasmasch ausgebrochen

Wichtiger Rüstungbetrieb  

Aufregung um Feuer in russischer Raketenfabrik

Von Lars Wienand

26.04.2019, 17:09 Uhr
Russland: Feuer in Raketenfabrik Krasmasch ausgebrochen. Schwarze Wolken über der Raketenfabrik Karshmash in Krasnojarsk. (Quelle: Screenshot VK.com)

Schwarze Wolken über der Raketenfabrik Karshmash in Krasnojarsk. (Quelle: Screenshot VK.com)

Auf dem Gelände der russischen Raketenfabrik Krasmasch ist am Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Über der Stadt Krasnojarsk bildete sich eine große schwarze Rauchwolke. 

Ein Brand in einem der wichtigsten Rüstungsbetriebe Russlands hat am Freitag Aufregung und Spekulationenn ausgelöst.  Videos und Fotos in sozialen Netzwerken zeigten einen Großbrand auf dem Gelände der Krasnojarsker Maschinen-Bau-Fabrik (Krasmasch).  

Die Nachrichtenagentur Tass berichtete später jedoch unter Berufung auf den staatlichen Roscosmos-Konzern, dass die Produktionsanlagen für Raketen von dem Feuer nicht bedroht seien. Der Regionalregierung zufolge war das Feuer in einer Halle des russischen Kühlschrankfabrikanten Birjusa entstanden, die auf dem Werksgelände Flächen gemietet hat, meldete die BBC. 

Zur Ursache war zunächst nichts bekannt, nach übereinstimmenden Berichten gab es keine Opfer. Tass und die Agentur RIA Novosti meldeten unter Berufung auf das Katastrophenschutzministerium, ein Dach sei eingestürzt.

In der Fabrik von Krasmasch werden nach russischen Angaben die neuen superschweren Interkontinentalraketen RS-28 Sarmat produziert. Das Werk liefert aber auch konventionelle Raketen für U-Boote, Weltraumtechnologie und stellte 16.000 Fackeln für die Olympischen Winterspiele 2014 im nahegelegenen Sotschi her. Die Rakete RS-28 Sarmat wird von der NATO auch als "Satan 2" bezeichnet, sie soll die Interkontinentalrakete R-36M ablösen. Die Rakete soll in der Lage sein, mehrere Atomsprengköpfe zu tragen.

Rettungsdiensten zufolge liegen die Montagehallen für Raketen mehrere Hundert Meter vom Brandort entfernt, berichtete RIA Novosti. Auf dem Gelände gibt es zudem keine Sprengköpfe. In sozialen Netzwerken brachten manche Nutzer den Brand dennoch auch in Verbindung mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die sich am gleichen Tag am 26. April 1986 ereignet hatte.

Dieser Text wurde mehrfach mit neuen Informationen aktualisiert.

Verwendete Quellen:

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