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Gesetzentwurf im Bundesrat - Bericht: Länder wollen weitreichendes Messer-Verbot

Gesetzentwurf im Bundesrat  

Bericht: Länder wollen weitreichendes Messer-Verbot

11.05.2019, 10:12 Uhr | dpa

Gesetzentwurf im Bundesrat - Bericht: Länder wollen weitreichendes Messer-Verbot. Laut einem Gesetzentwurf soll das Mitführen von Klingen in Einkaufszentren, an Bahnhöfen, Haltestellen und bei Großveranstaltungen künftig verboten werden können.

Laut einem Gesetzentwurf soll das Mitführen von Klingen in Einkaufszentren, an Bahnhöfen, Haltestellen und bei Großveranstaltungen künftig verboten werden können. Foto: Daniel Bockwoldt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Bundesländer streben laut einem Medienbericht ein weitreichendes Messer-Verbot in Deutschland an. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, liegt dem Bundesrat ein Gesetzentwurf vor.

Demnach soll künftig das Mitführen von Klingen in Einkaufszentren, an Bahnhöfen, Haltestellen und bei Großveranstaltungen verboten werden können. Messerangriffe würden "weiterhin in hoher Zahl" verübt, heißt es dem Artikel zufolge in dem Entwurf der Länder Bremen und Niedersachsen. "Sie sind besonders gefährlich und beinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung." Konkret sehe das Gesetz vor, dass Waffenverbotszonen auf Orte ausgeweitet werden sollen, "an denen sich besonders viele Menschen aufhalten". Die Wahrscheinlichkeit sei "besonders hoch", dass es an diesen Orten zu Übergriffen komme.

Die Verschärfung sieht demnach darüber hinaus vor, dass feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als sechs Zentimetern nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden dürfen - bislang sind maximal zwölf Zentimeter erlaubt. Der Umgang mit Springmessern soll unabhängig von der Klingenlänge komplett verboten werden. Laut Zeitung wird mit einer breiten Zustimmung im Bundesrat gerechnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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