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Haus im Allgäu explodiert – Helfer bergen Kinderleiche

Großeinsatz in Bayern  

Haus im Allgäu explodiert – Helfer bergen Kinderleiche

20.05.2019, 09:19 Uhr | dpa

Haus im Allgäu explodiert – Helfer bergen Kinderleiche. Explsoion in Rettenbach am Auerberg: Hunderte Einsatzkräfte haben in den Trümmern eines Wohnauses nach drei vermissten Personen gesucht. (Quelle: dpa/Lino Mirgeler)

Explsoion in Rettenbach am Auerberg: Hunderte Einsatzkräfte haben in den Trümmern eines Wohnauses nach drei vermissten Personen gesucht. (Quelle: Lino Mirgeler/dpa)

Nach der Explosion in einem Wohnhaus im bayerischen Auerberg haben Helfer in der Nacht die Leiche eines Mannes geborgen. Nun gibt es auch Gewissheit über das Schicksal einer Siebenjährigen.

Nach der Explosion in einem Wohnhaus im Allgäu ist auch ein Kind tot gefunden worden. Helfer bargen am Montagmorgen die Leiche eines toten Mädchens, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Dabei handele es sich wohl um eine Siebenjährige, die in dem Haus gewohnt hatte. In der Nacht zu Montag war bereits ein Mensch tot geborgen worden.

Die Explosion hatte das dreistöckige Haus in einem Wohngebiet im bayerischen Rettenbach am Auerberg am Sonntagvormittag vollkommen zerstört. Die Ursache dafür war am Montagmorgen weiterhin unklar.

39-Jährige schwer verletzt geborgen

Bei dem in der Nacht geborgenen Toten könnte es sich um den vermissten 42 Jahre alten Vater des Mädchens handeln, wie ein Polizeisprecher sagte. Am Sonntag hatten Einsatzkräfte die 39 Jahre alte Mutter des Mädchens und Ehefrau des Toten schwer verletzt aus den Trümmern gerettet. Mehr Menschen werden derzeit nicht vermisst.

Hunderte Einsatzkräfte hatten nach der Explosion nach den Vermissten gesucht. Das Technische Hilfswerk baute Scheinwerfer auf, um die Unglücksstelle ausleuchten zu können. Neben Spürhunden waren auch Spezialisten mit einer Kamerasonde und insgesamt vier Hubschrauber im Einsatz. Nach der Räumung von Resten des Daches mit schwerem Gerät mussten sich die Helfer mit den Händen weiter vorarbeiten. Um die 50 Helfer blieben die ganze Nacht über im Einsatz. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um Betroffene und Anwohner.
 

 
Zunächst hatte die Polizei befürchtet, dass bei der Explosion sogar sieben Menschen verschüttet worden sein könnten – denn so viele Menschen waren als wohnhaft in dem Haus gemeldet. Neben der Siebenjährigen lebten auch die beiden Söhne der 39-Jährigen und des 42-Jährigen in dem Haus, sie waren zum Zeitpunkt der Explosion aber nicht dort. Außerdem war in dem Haus ein kinderloses Paar gemeldet, tatsächlich lebt aber nur noch eine Frau dort, die ebenfalls nicht zu Hause war, als es zu der Explosion kam.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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