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Mount Everest: Wieder ein Todesfall – der elfte dieser Saison

Wegen großen Andrangs?  

Wieder ein Toter am Mount Everest – der elfte dieser Saison

28.05.2019, 09:24 Uhr | dpa

Mount Everest: Am höchsten Gipfel der Welt kommt es häufiger zu großem Andrang. (Quelle: Reuters)
Bergsteiger kritisieren Massenandrang am Mount Everest

Der indische Kletterer Rizza Alee spricht von einem "Todesrennen" zum höchsten Gipfel der Welt. Der deutsche Bergsteiger David Gottler kritisiert auch mangelndes Verantwortungsbewusstsein.

Mount Everest: Am höchsten Gipfel der Welt kommt es häufiger zu großem Andrang. (Quelle: Reuters)


Der Mann starb während seines Abstiegs: Erneut ist ein Bergsteiger auf dem Mount Everest ums Leben gekommen. Damit setzt sich die Todesserie am höchsten Berg der Welt fort.

Am höchsten Berg der Welt ist erneut ein Bergsteiger ums Leben gekommen. Den Tod des 62-jährigen US-Amerikaners während des Abstiegs vom 8.848 Meter hohen Mount Everest gab seine Familie in den USA bekannt, wie die Zeitung "Denver Post" berichtete. Damit sind in dieser Saison am Mount Everest schon elf Bergsteiger gestorben.

Weitere zehn verloren ihre Leben am Lhotse, dem Annapurna und anderen 8.000er-Bergen im Himalaya, wie die Zeitung "The Himalayan Times" unter Berufung auf nepalesische Regierungsbeamte kürzlich berichte. In der Klettersaison 2018 waren fünf Menschen am Mount Everest ums Leben gekommen.

Schlangestehen am Gipfel

In jeder Saison versuchen Hunderte Bergsteiger, den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen. Meist beschränken sich die Gelegenheiten, bei denen die Wetterbedingungen günstig genug für einen Gipfelsturm sind, zwischen Mitte und Ende Mai auf zwei bis drei pro Saison. Vergangene Woche hatte sich ein solches "Wetter-Fenster" geöffnet. Es bildete sich eine regelrechte Warteschlange, um die letzten Meter zur Spitze nehmen zu können.
 

 
Beobachter sagen, manche der diesjährigen Todesfälle könnten mit diesem Andrang zusammenhängen. Dadurch sei es zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe gekommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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