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Regeln für Wassernutzung - Extreme Trockenheit: Sydneys Bürger müssen Wasser sparen

Regeln für Wassernutzung  

Extreme Trockenheit: Sydneys Bürger müssen Wasser sparen

02.06.2019, 08:45 Uhr | dpa

Regeln für Wassernutzung - Extreme Trockenheit: Sydneys Bürger müssen Wasser sparen. Blick auf die Skyline des Central Business Districts von Sydney.

Blick auf die Skyline des Central Business Districts von Sydney. Wegen der andauernden Dürre haben die Behörden in Sydney erstmals seit zehn Jahren Beschränkungen für die Wassernutzung eingeführt. Brendan Esposito/AAP Foto: Brendan Esposito. (Quelle: dpa)

Canberra (dpa) - Wegen extremer Trockenheit haben die Behörden in Sydney erstmals seit zehn Jahren Beschränkungen für die Wassernutzung eingeführt. Die neuen Regeln gelten von diesem Wochenende an für rund fünf Millionen Menschen im Großraum Sydney, wie die Regierung des Bundesstaates New South Wales mitteilte.

Bei Nichteinhaltung drohen Privatpersonen umgerechnet gut 130 Euro Strafe, Unternehmen knapp 340 Euro. Erhoben werden sollen diese Bußgelder allerdings erst nach einer Schonfrist von drei Monaten. Für die Dauer der Einschränkungen dürfen Anwohner und Unternehmen beispielsweise keine Sprinkleranlagen nutzen und ihre Fahrzeuge und Zufahrten nicht mit Wasserschläuchen reinigen.

"Das Wasser tröpfelt in unsere Staudämme, aber es strömt aus den Wasserhähnen der Menschen. Im Durchschnitt verlieren wir etwa alle zwei Minuten und 15 Sekunden ein olympisches Schwimmbad", sagte Wasser-Experte Ian Wright von der Western Sydney University der australischen Nachrichtenagentur AAP.

Zuletzt waren in Sydney im Jahr 2009 Beschränkungen für die Nutzung von Wasser verhängt worden. Meteorologen sagen für Juni bis August weiter hohe Temperaturen und unterdurchschnittlich wenig Regen voraus. In Sydney verbrauchten die Einwohner nach Angaben der Behörden 2018 im Schnitt pro Kopf 210 Liter pro Tag, verglichen mit 161 Liter pro Tag, die in Melbourne verwendet wurden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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