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Dortmund: Feuerwehr rettet Kind bei Hitze aus Auto – Oma beschimpft Retter

Hitze in Dortmund  

Feuerwehr rettet Kind aus Auto – Oma beschimpft Retter

26.07.2019, 12:43 Uhr | dpa, job, t-online

Dortmund: Feuerwehr rettet Kind bei Hitze aus Auto – Oma beschimpft Retter. Einsatzfahrzeug der Feuerwehr (Symbolbild): In Dortmund befreite die Feuerwehr einen Jungen – und wurde beschimpft. (Quelle: imago images/C. Hardt/Future Image)

Einsatzfahrzeug der Feuerwehr (Symbolbild): In Dortmund befreite die Feuerwehr einen Jungen – und wurde beschimpft. (Quelle: C. Hardt/Future Image/imago images)

Der Junge im Auto war nicht ansprechbar und schwitzte stark. Also rief eine Passantin die Feuerwehr. Die Oma des Jungen war allerdings nicht begeistert, als sie zurückkam.

Feuerwehrleute in Dortmund haben sich von einer Frau beschimpfen lassen müssen, nachdem sie ihren Enkel aus dem heißen Auto gerettet hatten. Der Grund: Bei der Aktion war eine Scheibe zerbrochen.

Eine Radfahrerin hatte am Donnerstagnachmittag ein schlafendes Kind in einem Auto entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert, wie die Feuerwehr mitteilte. "Das Auto stand ungeschützt in der prallen Nachmittagssonne, alle Türen und Fenster waren verschlossen und der Motor aus", berichtet die Feuerwehr.

Junge reagierte nicht

Da der etwa vier Jahre alte Junge auf Klopfen und Rufen nicht reagierte und stark schwitzte, machten sich die Retter an der Scheibe zu schaffen – die zerbrach. Durch das Klirren wurde der Junge wach.

"Die nur kurze Zeit später erschienene Fahrzeugeigentümerin und Oma des Jungen war nicht sehr erfreut über ihre kaputte Scheibe", teilte die Feuerwehr. "Sie machte den Rettungskräften und der Anruferin schwere Vorwürfe. Sie sei doch nur circa sieben bis zehn Minuten weg gewesen." Sanitäter untersuchten das Kind noch vor Ort. "Der Junge hatte Glück und musste nicht in ein Krankenhaus." 
  

 
Die Feuerwehr appellierte erneut an die Menschen, Kinder und Tiere bei den hohen Temperaturen keinesfalls allein im Auto zu lassen. Auch nicht für wenige Minuten.

Verwendete Quellen:

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