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Drei Tote in Tirol: Bergsteiger stürzen in Österreich in den Tod

Nach Sturz in Gletscherspalte  

Bergsteiger aus NRW stirbt in Österreich

08.09.2019, 15:24 Uhr | dpa

Drei Tote in Tirol: Bergsteiger stürzen in Österreich in den Tod. Ötztaler Alpen in Österreich: Ein deutscher Bergsteiger ist in eine Gletscherspalte gestürzt und gestorben. (Quelle: imago images)

Ötztaler Alpen in Österreich: Ein deutscher Bergsteiger ist in eine Gletscherspalte gestürzt und gestorben. (Quelle: imago images)

Unglück in Österreich: Ein deutscher Bergsteiger ist in Tirol ums Leben gekommen. Er war bei einer Wandertour zehn Meter tief in eine Gletscherspalte gestürzt. Auch zwei andere Deutsche sind am Wochenende beim Wandern verunglückt.

Nach einem Sturz in eine Gletscherspalte ist ein Bergsteiger aus dem Raum Dortmund in Tirol ums Leben gekommen. Wie die österreichische Polizei in Innsbruck am Samstag berichtete, wurden zwei weitere Bergsteiger aus seiner Seilschaft bei dem Unfall auf der Wildspitze in den Ötztaler Alpen verletzt. Der 50-Jährige aus der Nähe von Dortmund – nähere Angaben gab es nicht – war am Freitag als Teil einer fünfköpfigen Gruppe zu dem 3768 Meter hohen Gipfel aufgebrochen.

Während zwei Alpinisten unterwegs umkehrten, erreichten die anderen den Gipfel. Beim Abstieg stürzten die drei aus unbekannter Ursache einen steilen Schneehang hinunter und danach rund zehn Meter tief in eine Gletscherspalte. Einer von ihnen konnte mit dem Handy einen der umgekehrten Kollegen kontaktieren, der daraufhin Rettungskräfte alarmierte. 

Bei schwierigen Wetterbedingungen erreichten Helfer die Unfallstelle nach einigen Stunden. Der 50-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik nach Innsbruck gebracht, wo er in der Nacht zum Samstag starb.

Zwei weitere Wanderer sind ebenfalls in den Tiroler Alpen verunglückt. Einer von ihnen stürzte 250 Meter tief in den Tod und ein Kletterer starb aus noch ungeklärter Ursache. Mehr als vier Stunden brauchten Bergretter in den Lechtaler Bergen, um zu Fuß zu dem Mann zu gelangen, der im Nebel von einem leicht beschneiten Berggrat in den Tod gestürzt war. Der 50-Jährige aus der Nähe von Stuttgart stolperte auf dem Weg von der Wannenspitze zu einem benachbarten Gipfel, sagte ein Polizeisprecher der dpa. Er wurde 250 Meter unterhalb des Grates gefunden und erst am Samstagmorgen mit einem Hubschrauber geborgen. Seine drei unverletzten Kollegen erlitten einen Schock.
 

 
Aus unbekannter Ursache stürzte ein 60 Jahre alter Pforzheimer beim Klettern in Nassereith in sein Seil und blieb kopfüber hängen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Eine Obduktion wurde angeordnet, um festzustellen, ob er wegen eines akuten gesundheitlichen Problems abstürzte. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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