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Wetter in Deutschland: Erst Glatteis – dann steigen die Temperaturen

Unbeständiges Wetter  

Erst Glatteis – dann steigen die Temperaturen

Von Rebekka Wiese

07.01.2020, 11:34 Uhr
Wetter in Deutschland: Erst Glatteis – dann steigen die Temperaturen. Ein Schild im Nebel warnt vor Glatteis: Am Dienstag sollten Autofahrer besonders vorsichtig unterwegs sein. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Chromorange)

Ein Schild im Nebel warnt vor Glatteis: Am Dienstag sollten Autofahrer besonders vorsichtig unterwegs sein. (Symbolbild) (Quelle: Chromorange/imago images)

Der Frost kommt – doch er hält nicht lange: Für einen Tag müssen Autofahrer auf deutschen Straßen richtig aufpassen. Doch danach zieht sich der Winter wieder zurück: Dann wird es richtig warm.

Das Winterwetter lässt weiter auf sich warten. Zwar müssen Autofahrer auch am Dienstag vereinzelt mit Glatteis rechnen, doch das ist eher die Ausnahme als die Regel: Insgesamt klettern die Temperaturen im Verlauf der Woche nach oben, es wird extrem mild. "An einigen Tagen wird die Temperatur zwischen 6 und 8 Grad über den langjährigen Mittelwerten liegen", erklärt Wetter-Experte Christian Schubert von der Meteo-Group.

Nach frostigen Temperaturen in der Nacht, bliebt die Glättegefahr auch vormittags noch bestehen, verlagert sich dann weiter nach Südosten ins Allgäu und nach Thüringen. Der Niederschlag wandert nachmittags ebenfalls in den Osten, ins südliche Brandenburg, nach Bayern und Thüringen. In einer Höhe von 500 bis 600 Metern kann dann sogar Schnee fallen. Ansonsten ist es in Deutschland überwiegend bewölkt, nur vereinzelt zeigt sich die Sonne – vor allem an der Nordsee. Besonders kalt ist es mit 1 Grad im Bayerischen Wald, Düsseldorf hingegen kommt auf milde 9 Grad.

Der Wind bringt warme Luft

Am Mittwoch streift der Ausläufer eines Tiefdruckgebiets Deutschland. In weiten Teilen des Landes wird es bewölkt, grau und trüb, nördlich der Donau kann es regnen. Gleichzeitig zieht ein Südwest-Wind auf, der milde Luft nach Deutschland bringt. In der Kölner Bucht werden es bis zu 13 Grad. Den Süden des Landes erreicht das Tief allerdings nicht, deswegen bleibt es dort freundlich und kälter: um die 2 Grad im Oberpfälzer Wald und in der Gegend um Passau. Noch kälter wird es nur an der Donau, wo weiterhin Nebel liegt und die Temperaturen bei um 0 Grad hält.

"Am Donnerstag geht dieses Spiel munter weiter", sagt Schubert. "Da kommt dann das nächste Tiefdruckgebiet." Das heißt erneut: viele Wolken, teilweise Regen und milde Temperaturen. Nur am Alpenrand kann die Sonne scheinen. Der Wind frischt weiter auf, in der Eiffel und im Sauerland kann es dann 13 Grad werden, während das östliche Bayern nur auf 5-6 Grad kommt.
 

 
Dieser Trend setzt sich auch gegen Ende der Woche fort: Mit einem Mix aus Wolken, Sonne und Regen bleibt das Wetter unbeständig. Immerhin soll das Wochenende etwas freundlicher werden, erklärt Schubert: "Wir können uns über etwas mehr Sonne freuen – nur am Sonntag könnte es vereinzelt wieder regnen."

Verwendete Quellen:
  • Gespräch mit der MeteoGroup

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