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Kongo: Weltweit schlimmster Masernausbruch registriert – mehr als 6000 Todesfälle

Mehr Tote als durch Ebola  

Im Kongo tobt verheerende Masernepidemie

09.01.2020, 13:36 Uhr | dpa, t-online.de, joh

 (Quelle: Euronews Germany)
Über 6.000 Masern-Tote im Kongo

Eine Masernepidemie hat laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kongo bislang mehr als 6.000 Menschen das Leben gekostet. Seinen Anfang nahm der Ausbruch der Infektionskrankheit vor rund einem Jahr. (Quelle: Euronews Germany)

Geringe Impfquoten: Eine Masern-Epidemie im Kongo hat mittlerweile 6.000 Menschen das Leben gekostet. (Quelle: Euronews Germany)


6.000 Menschen sterben in einem Jahr durch Masern im Kongo. Die Epidemie könnte durch eine Impfung verhindert werden, doch das scheitert am Geld und an der Infrastruktur.

Ein Masernausbruch im Kongo hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge inzwischen zu mehr als 6.000 Todesfällen geführt – rund dreimal so viele wie die Ebolaepidemie. Dies sei der derzeit schlimmste Masernausbruch weltweit, teilte die WHO mit. "Wir tun unser Bestes, diese Epidemie unter Kontrolle zu bringen", sagte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti. Kein Kind sollte demnach dem unnötigen Risiko des Todes durch eine Krankheit ausgesetzt werden, die einfach durch eine Impfung verhindert werden kann.

Epidemie vor einem Jahr ausgebrochen

Die Masernepidemie in dem zentralafrikanischen Land brach vor rund einem Jahr aus. Bislang gibt es nach WHO-Angaben 310.000 Fälle. Im vergangenen Jahr wurden demnach 18 Millionen Kinder unter fünf Jahren geimpft. Allerdings sei in vielen Regionen die Impfrate niedrig, auch weil die Gebiete wegen Konflikten und schlechter Infrastruktur schwer zu erreichen seien. Außerdem fehle es an Geld. Die Krankheit ist der WHO zufolge eine der weltweit größten Todesursachen für Kinder. Allerdings kann sie leicht durch eine Impfung verhindert werden. 

Neben dem Masernausbruch kämpft der Kongo auch seit mehr als einem Jahr mit einer verheerenden Ebolaepidemie. Bislang haben sich den Behörden zufolge fast 3.400 Menschen mit dem gefährlichen Virus infiziert und rund 2.230 Menschen sind gestorben.

Verwendete Quellen:

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