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Tausende gehen erneut gegen Corona-Ma├čnahmen auf die Stra├če

Von dpa
Aktualisiert am 17.05.2020Lesedauer: 3 Min.
Durch eine Absperrung getrennt stehen Polizeibeamte vor dem Berliner Reichstag einer gr├Â├čeren Zahl von Demonstranten gegen├╝ber: In vielen St├Ądten in ganz Deutschland sind am Samstag erneut Tausende Menschen gegen die Corona-Ma├čnahmen auf die Stra├če gegangen.
Durch eine Absperrung getrennt stehen Polizeibeamte vor dem Berliner Reichstag einer gr├Â├čeren Zahl von Demonstranten gegen├╝ber: In vielen St├Ądten in ganz Deutschland sind am Samstag erneut Tausende Menschen gegen die Corona-Ma├čnahmen auf die Stra├če gegangen. (Quelle: J├Ârg Carstensen/dpa-bilder)
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In ganz Deutschland sind erneut Tausende Menschen gegen die Corona-Regeln auf die Stra├če gegangen ÔÇô unter ihnen auch Verschw├Ârungstheoretiker. Der Protest blieb weitgehend friedlich.

Einige tausend Menschen haben sich in zahlreichen deutschen St├Ądten am Samstag erneut zu Demonstrationen gegen die Coronavirus-Beschr├Ąnkungen versammelt. Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart herrschten diesmal strengere Auflagen f├╝r den Protest ÔÇô nur 5.000 Teilnehmer waren erlaubt. Da mehr Demonstranten kamen, fanden sich zahlreiche Menschen auch au├čerhalb des ausgewiesenen Gel├Ąndes zusammen. Eine Beschwerde der Veranstalter gegen die Auflagen hatte der Verwaltungsgerichtshof Baden-W├╝rttemberg zur├╝ckgewiesen. Der Veranstalter k├╝ndigte an, erneut vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Bundes- und Landesregierung m├╝ssten vom Verfassungsschutz beobachtet werden, forderte er.

1.000 Demonstranten in M├╝nchen

Bei einer Demonstration in M├╝nchen gegen die Corona-Politik wurde die genehmigte Teilnehmerzahl von 1.000 kurz vor Veranstaltungsbeginn erreicht. Die Polizei lie├č keine Menschen mehr auf das abgesperrte Gel├Ąnde auf der Theresienwiese, auf der sonst im Herbst das Oktoberfest gefeiert wird. Viele Menschen wurden nicht mehr durch die Absperrungen gelassen. Durchsagen der Polizei, den Bereich um das Demogel├Ąnde zu verlassen, quittierten Demonstranten mit Buhrufen.

Eine Rednerin in M├╝nchen k├╝ndigte an, "n├Ąchste Woche hier mit 10.000 Menschen stehen" zu wollen. Die Stadt hatte maximal 1.000 Menschen unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und zeitlicher Begrenzung auf zwei Stunden zugelassen. Die Veranstalter hatten 10.000 Teilnehmer angemeldet. Manche der Teilnehmer in M├╝nchen trugen Transparente mit Slogans wie "Freiheit statt Zwang", andere Masken mit der Aufschrift "mundtot". Bayernweit waren am Wochenende rund 70 Versammlungen angemeldet.

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Attila Hildmann h├Ąlt Kundgebung in Berlin

In Stuttgart galt f├╝r die Demonstranten ein Mindestabstand von 2,5 Metern. Viele Deutschlandflaggen, aber auch Friedensflaggen waren in der Menge zu sehen. Vereinzelte Teilnehmer riefen "Volksverdummung" und "L├╝genpresse" in die Menge. Nur wenige Teilnehmer trugen Mund-Nasen-Schutz. Maskenpflicht sei moderne Sklaverei, war auf einem Pappschild zu sehen. "Corona ist Fake" stand auf einem Plakat, "Gib Gates keine Chance" auf einigen weiteren.

Begleitet von Gegenprotest haben auch in Berlin erneut Hunderte Menschen gegen die Corona-Regeln demonstriert. Am Reichstagsgeb├Ąude hielt der bekannte Koch Attila Hildmann eine Kundgebung ab. Der Alexanderplatz und die Volksb├╝hne, wo in den vergangenen Wochen Tausende zusammenkamen, waren weitr├Ąumig abgesperrt. Anders als am vergangenen Wochenende verliefen die Proteste laut Polizei ohne gr├Â├čere Zwischenf├Ąlle ÔÇô es gab jedoch 200 vorl├Ąufige Festnahmen und Identit├Ątsfeststellungen. In einigen F├Ąllen wehrten sich die Festgenommenen heftig und es kam zu Rangeleien mit der Polizei. Zwei Beamte wurden im Laufe des Tages bei derartigen Vorf├Ąllen leicht verletzt. Die Polizei sorgte mit 1.000 Kr├Ąften f├╝r den n├Âtigen Abstand.

Auch Demonstrationen in Frankfurt und Hamburg

Auch in Hessen haben an mehreren Orten Menschen gegen die ihrer Meinung nach ├╝berzogenen Corona-Ma├čnahmen demonstriert. Insbesondere in Frankfurt hatten sich aber auch Hunderte Gegendemonstranten formiert, die den Veranstaltern "Nazi-Propaganda" vorwarfen. Die Polizei hatte M├╝he, die unterschiedlichen Gruppen von jeweils mehreren Hundert Menschen in der Innenstadt auseinanderzuhalten. Insgesamt seien rund 1.500 Demonstranten beider Seiten in der City unterwegs gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Es sei gelegentlich zu Wortgefechten gekommen, Gewalt habe es aber nicht gegeben, so die Polizei weiter. Vereinzelt seien die Menschen aufgefordert worden, den notwendigen Abstand einzuhalten.

In Hamburg demonstrieren mehrere hundert Menschen gegen Anh├Ąnger von Verschw├Ârungstheorien. Sie lieferten sich Wortgefechte und Pr├╝geleien mit Demonstranten, die gegen die staatlichen Schutzma├čnahmen protestierten. Bei einer Auseinandersetzung wurde mindestens eine Person leicht verletzt, wie die Polizei best├Ątigte. Der Lagedienst sprach von insgesamt rund 400 linken und rechten Demonstranten auf dem Platz. 200 bis 300 Demonstranten trugen Transparente wie "Verschw├Ârungstheorien gef├Ąhrden Ihre Gesundheit" und "Rechte Hetze stoppen". Au├čerdem riefen sie auf dem Rathausmarkt: "Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda". Ebenfalls vor dem Rathaus versammelten sich rund 50 Menschen, um gegen die Corona-Einschr├Ąnkungen zu protestieren.

Auch in Nordrhein-Westfalen demonstrierten in verschiedenen St├Ądten Hunderte gegen die Corona-Beschr├Ąnkungen ÔÇô etwa in K├Âln, D├╝sseldorf, Dortmund und Essen. In Rheinland-Pfalz und im Saarland gingen laut Polizei enefalls mehrere hundert Menschen auf die Stra├če. In Sachsen suchte Ministerpr├Ąsident Michael Kretschmer (CDU) im Gro├čen Garten von Dresden das Gespr├Ąch mit Menschen, die gegen die Auflagen demonstrierten.

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