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Georg Ratzinger nach langer Krankheit gestorben

Von t-online, afp, ds, mja

Aktualisiert am 02.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Papst Benedeikt XVI. mit seinem Bruder Georg (links): Georg Ratzinger ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
Papst Benedeikt XVI. mit seinem Bruder Georg (links): Georg Ratzinger ist im Alter von 96 Jahren gestorben. (Quelle: Osservatore Romano/Reuters-bilder)
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Georg Ratzinger, der Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., ist tot. Noch vor wenigen Wochen war Benedikt nach Deutschland gereist, weil sich der gesundheitliche Zustand seines Bruders verschlechtert hatte.

Georg Ratzinger, der Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., ist am Mittwoch verstorben. Der 96 Jahre alte Kirchenmusiker verstarb nach langer Krankheit in Regensburg. Das bestÀtigte der Vatikan am Mittwochmittag.


Vatikan: PĂ€pste des 20. und 21. Jahrhunderts

Papst Franziskus wurde als erster lateinamerikanischer Papst gefeiert und gehört dem Orden der Jesuiten an.
Das Plakat zeigt die Titelseite der "Bild"-Zeitung aus dem Jahr 2005. Joseph Aloisius Ratzinger wurde in diesem Jahr zum Papst gewĂ€hlt – und nannte sich Benedikt XVI. Er war als achter deutscher Papst bis zum 28. Februar 2013 im Amt.
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Benedikt war Mitte Juni ĂŒberraschend nach Deutschland gereist, um seinen Bruder noch einmal sehen zu können. Schon damals deutete sich an, dass sich der gesundheitliche Zustand von Georg Ratzinger verschlechtern wĂŒrde.

Benedikt selbst ist körperlich schwach, aber nach Aussagen seines PrivatsekretĂ€rs Georg GĂ€nswein geistig noch fit. Er lebt zurĂŒckgezogen hinter Vatikan-Mauern in einem Kloster. Papst-Sprecher Bruni erklĂ€rte, neben GĂ€nswein seien Benedikts Arzt, eine Krankenschwester und der Vize-Chef der vatikanischen Gendarmerie nach Deutschland aufgebrochen.

Missbrauchsskandal bei den Domspatzen: VorwĂŒrfe gegen Ratzinger

Georg Ratzinger kam am 15. Januar 1924 in Pleiskirchen bei Altötting zur Welt. Er besuchte das Priesterseminar und wurde 1951 zum Priester geweiht. Danach studierte er an der MĂŒnchner Musikhochschule Kirchenmusik, schloss dort 1957 den Meisterkurs ab und wurde dann Chordirektor in Traunstein. Am 1. Februar 1964 ĂŒbernahm er den Posten des Domkapellmeisters am Regensburger Dom und wurde damit auch Chef der Regensburger Domspatzen. An deren Spitze stand er bis 1994.

Weitere Artikel


Im Zuge der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals der katholischen Kirche gab es auch VorwĂŒrfe gegen Georg Ratzinger. WĂ€hrend dieser davon sprach, allenfalls "Ohrfeigen" an Chorknaben verteilt und sich ab 1980 an das gesetzliche Verbot der ZĂŒchtigung gehalten zu haben, soll er nach einem Bericht zu VorfĂ€llen in dem Chor von Kindern als "SchlĂ€ger" wahrgenommen worden sein. Auch nach 1980 soll er zumindest in EinzelfĂ€llen Gewalt angewandt haben.

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Von Lars Wienand
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