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Explosion in Beirut: Aufnahmen zeigen zerstörerische Druckwelle in Krankenhaus

Beirut: Gesundheitssystem am Boden  

Aufnahmen zeigen zerstörerische Druckwelle in einem Krankenhaus

Von Axel Krüger, Hanna Klein

13.08.2020, 20:21 Uhr
Neue Aufnahmen aus Beirut: Explosion zerstört Krankenhaus

Vergangene Woche erschütterten zwei heftige Explosionen die Hauptstadt des Libanons. Auch das Universitätsklinikum Saint George wurde schwer getroffen. (Quelle: t-online.de)

Explosionen in Beirut: Neue Aufnahmen zeigen, welche verheerenden Folgen die Druckwelle für ein nahe gelegenes Krankenhaus hatte. (Quelle: t-online.de)


Neu veröffentlichte Aufnahmen zeigen, wie die verheerende Druckwelle der Detonation in Beirut ein nahe gelegenes Krankenhaus zerstörte. Die Katastrophe hat das Gesundheitssystem in eine tiefe Krise gestürzt.

Die Explosionskatastrophe in Beirut am 4. August und die Corona-Pandemie haben Libanons Gesundheitssystem in eine tiefe Krise gestürzt. Mehr als die Hälfte der medizinischen Einrichtungen in der Hauptstadt seien nach der verheerenden Detonation im Hafen nicht mehr funktionsfähig, teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO mit.

Jüngst veröffentlichte Aufnahmen zeigen, mit welcher zerstörerischen Wucht die Druckwelle ein nahe gelegenes Krankenhaus traf. Das Universitätsklinikum Saint George liegt in Laufdistanz zum Hafen. Insgesamt starben nach bisherigen Erkenntnissen 170 Menschen bei der Katastrophe – darunter auch vier Krankenschwestern des Saint George Krankenhauses.

Es ist eines von drei großen Krankenhäusern in Beirut, die laut WHO so stark zerstört worden sind, dass in ihnen nicht mehr gearbeitet werden kann. Zwei weitere Kliniken seien teilweise beschädigt worden, sagte die WHO-Vertreterin im Libanon, Iman Shankiti. Es fehlten 500 bis 600 Betten. Zugleich kletterte die Zahl der täglich neu registrierten Corona-Fälle in dieser Woche auf ein Rekordhoch.

Welche verheerenden Schäden die Druckwellen durch die massiven Explosionen im Universitätsklinikum Saint George anrichteten, sehen Sie oben im Video oder, wenn Sie hier klicken.

Verwendete Quellen:
  • Material der Nachrichtenagentur Reuters
  • Material der Nachrichtenagentur dpa

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