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Solinger Schulen bekommen nach Tod von Sch├╝lern Hilfe

Von dpa
Aktualisiert am 07.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Kerzen und Blumen: Vor dem Haus fand eine kleine Trauerfeier statt.
Kerzen und Blumen: Vor dem Haus fand eine kleine Trauerfeier statt. (Quelle: Roberto Pfeil/dpa./dpa)
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Solingen/M├Ânchengladbach (dpa) - Nach dem Tod von f├╝nf Kindern werden in Solingen nach Angaben der Stadt zwei Schulen unter anderem von Schulpsychologen unterst├╝tzt.

"Die seelischen Auswirkungen sind nicht abzusch├Ątzen", sagte ein Sprecher der Stadt am Montag mit Blick auf die Freunde der Kinder, ihre Mitsch├╝ler, die Lehrer und alle weiteren Menschen im Umfeld, die tief betroffen seien. Den beiden Schulen sei umfangreiche Unterst├╝tzung zugesagt worden.

Der schulpsychologische Dienst und ein Seelsorger h├Ątten unmittelbar mit einer Grundschule und einer weiterf├╝hrenden Schule Kontakt aufgenommen, schilderte der Sprecher der Stadt. An den Schulen seien Krisenteams eingerichtet worden. Auch die Opferschutzbeauftragte der Polizei sei aktiv. In der Grundschule wurden zwei der f├╝nf toten Kinder unterrichtet. An der weiterf├╝hrenden Schule ist das einzig ├╝berlebende Kind der Familie, der elfj├Ąhrige Marcel, Sch├╝ler.

Nach Auskunft der Stadt M├Ânchengladbach h├Ąlt sich Marcel weiter bei seiner Gro├čmutter auf. Das Jugendamt stehe in regelm├Ą├čigem Kontakt und habe alle m├Âgliche Unterst├╝tzung angeboten. Die Polizei hatte am Donnerstag die Geschwister Melina (1), Leonie (2), Sophie (3), Timo (6) und Luca (8) tot in ihren Kinderbetten in der Wohnung in Solingen gefunden. Gegen die tatverd├Ąchtige Mutter wurde Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler hatte die Mutter ihren ├Ąltesten Sohn mit Verweis auf einen Todesfall in der Familie aus dem Unterricht geholt. Die 27-J├Ąhrige fuhr mit ihm im Zug nach D├╝sseldorf und verabschiedete ihn beim Umsteigen nach M├Ânchengladbach, wo er seine Oma besuchen sollte. In einem schulischen Gruppenchat hat der Junge laut Polizei geschrieben, alle seine Geschwister seien tot.

Die Mutter hatte sich anschlie├čend im D├╝sseldorfer Hauptbahnhof vor eine S-Bahn geworfen und sich dabei schwere verletzt. Zum aktuellen Zustand der 27-J├Ąhrigen machte die zust├Ąndige Staatsanwaltschaft Wuppertal am Montag keine Angaben. Die Kinder erstickten laut den bisherigen Erkenntnissen. Ein toxikologisches Gutachten steht noch aus. Die Ermittler vermuten, dass die alleinerziehende Mutter nach der Trennung von ihrem Mann die Tat in einem Zustand emotionaler ├ťberforderung begangen hat.

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