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Erzieher quÀlte MÀdchen in Wohngruppe - GefÀngnisstrafe

Von dpa
Aktualisiert am 08.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Dem 57 Jahre alten Erzieher wird schwerer sexueller Kindesmissbrauch vorgeworfen.
Dem 57 Jahre alten Erzieher wird schwerer sexueller Kindesmissbrauch vorgeworfen. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa./dpa)
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Hildesheim (dpa) - In einer von einem PĂ€dagogen-Paar aus Gifhorn geleiteten Wohngruppe fĂŒr hilfsbedĂŒrftige Kinder ist es nach Überzeugung des Landgerichts Hildesheim zu sexuellem Missbrauch und Misshandlungen gekommen.

Die Strafkammer verurteilte einen 57 Jahre alten Erzieher zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er ein MĂ€dchen jahrelang quĂ€lte, indem es noch als SchĂŒlerin mehrere ĂŒbereinander geklebte Windeln tagelang tragen musste. Laut einem Gerichtssprecher soll der Mann damit seine sexuellen Neigungen ausgelebt haben. Das Kind wurde auch in einen KĂ€fig gesperrt.

Verurteilt wurde der 57-JĂ€hrige zudem wegen zweier sexueller Übergriffe auf ein anderes Kind in der Badewanne beziehungsweise in einem Bett. Betroffen war ein MĂ€dchen, das vom Kleinkindalter an 13 Jahre lang in der Gruppe gelebt hatte. Die angeklagten Taten sollen sich zwischen 1998 und 2007 ereignet haben.

Die mitangeklagte 61 Jahre alte Ehefrau erhielt eine BewĂ€hrungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten, hauptsĂ€chlich weil sie die Taten zugelassen habe. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig. Der Fall war ins Rollen gekommen, nachdem eine frĂŒhere Bewohnerin Anfang 2019 zur Polizei gegangen war.

Die SozialpĂ€dagogin saß fĂŒr kurze Zeit, ihr Mann ein Jahr lang in Untersuchungshaft. Bis zu ihrer Festnahme hatten sie mehr als 25 Jahre lang die familienĂ€hnliche Wohngruppe fĂŒr teils traumatisierte Kinder geleitet. UrsprĂŒnglich war der Erzieher wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs in zwölf FĂ€llen und schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen in vier FĂ€llen angeklagt. Vier junge Frauen traten als NebenklĂ€gerinnen auf.

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VorwĂŒrfe in Bezug auf zwei weitere frĂŒhere Bewohnerinnen konnten nicht bewiesen werden. Deshalb gab es hinsichtlich dieser Taten einen Freispruch. Vieles spreche zwar dafĂŒr, dass es so gewesen sei, wie die beiden Zeuginnen es schilderten, sagte der Gerichtssprecher. Allerdings sei laut Gutachten nicht zu belegen, dass das Geschehen sich wirklich so abgespielt hat. Eine der Frauen hatte von TrĂ€umen berichtet, eine andere von Erinnerungen im Zuge einer therapeutischen Aufarbeitung.

Das Tragen der Windeln hatte das Paar dagegen sogar protokolliert. Bei einer polizeilichen Vernehmung hatte der Mann von einer Art Re-Inszenierung zur Aufarbeitung frĂŒherer Traumata gesprochen. Als die Übergriffe geschahen, war die Gruppe in TrĂ€gerschaft der Diakonischen Heime KĂ€storf. 2007 wurde das ArbeitsverhĂ€ltnis mit dem Ehepaar aufgelöst, und es suchte sich einen neuen TrĂ€ger. Hinweise auf sexuellen Missbrauch gab es laut Diakonie nie.

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