Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextJamaika-Koalition in Kiel ist vom TischSymbolbild fĂŒr einen TextAngriff an Schule: TĂ€ter war schwer bewaffnetSymbolbild fĂŒr einen TextRihannas Baby ist daSymbolbild fĂŒr einen TextBericht: Kovac vor Bundesliga-ComebackLive: Abstiegskrimi in der Premier LeagueSymbolbild fĂŒr einen TextImmer mehr Affenpocken-FĂ€lle weltweitSymbolbild fĂŒr einen TextKomponist Vangelis ist totSymbolbild fĂŒr einen TextChef der Schwarzmeerflotte wohl gefeuertSymbolbild fĂŒr einen Text400 Reisende in Hitze-ICE gefangenSymbolbild fĂŒr ein VideoForscher finden Hinweis auf ParalleluniversumSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRTL-Moderatorin zeigt sich oben ohne

Illegale Massenpartys in Spanien und Frankreich

Von dpa
Aktualisiert am 03.01.2021Lesedauer: 3 Min.
Ein Polizeibeamter der Mossos d'Esquadra steht in einer Lagerhalle vor einem riesigen Totenkopf, wÀhrend vor Ort ein Rave aufgelöst wird.
Ein Polizeibeamter der Mossos d'Esquadra steht in einer Lagerhalle vor einem riesigen Totenkopf, wÀhrend vor Ort ein Rave aufgelöst wird. (Quelle: Víctor Arias/EUROPA PRESS/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Rennes/Barcelona (dpa) - Nach zwei tagelangen illegalen Massenpartys an Silvester in Spanien und Frankreich drohen GĂ€sten und Organisatoren harte Konsequenzen.

In Frankreich wurden acht Menschen in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft Rennes mitteilte. Laut Innenminister GĂ©rald Darmanin erteilten die OrdnungskrĂ€fte mehr als 1600 gebĂŒhrenpflichtige Verwarnungen. Auch in Spanien kam es zu Festnahmen.

Bei der bretonischen Stadt Rennes hatten sich am Silvesterabend etwa 2500 ĂŒberwiegend junge Leute zu einem Rave in einem stillgelegten Hangar getroffen. Wie die PrĂ€fektur Ille-et-Vilaine mitteilte, waren auch GĂ€ste aus anderen französischen DĂ©partements und dem Ausland nach Lieuron angereist. Mit wenig Abstand und oft ohne Masken feierten sie allen Corona-Regeln zum Trotz.

Seit Donnerstagabend waren Gendarme im Einsatz, sicherten die Umgebung ab, verteilten Desinfektionsmittel sowie Masken und stoppten den Zugang zur Party. Wie Frankreichs Innenminister Darmanin schrieb, wurde die Abfahrt von Autos kontrolliert. Verwarnungen seien systematisch ausgesprochen worden. Laut der PrĂ€fektur Ille-et-Vilaine wurden die meisten von ihnen fĂŒr VerstĂ¶ĂŸe gegen die Maskenpflicht, die nĂ€chtlichen AusgangsbeschrĂ€nkungen sowie die Teilnahme an einer illegalen Versammlung erteilt. Am Samstagvormittag teilte die nationale Gendarmerie auf dann Twitter mit, dass die Fete zu Ende gegangen war. Unter den acht in Frankreich Festgenommenen sollen auch zwei mutmaßliche Organisatoren der illegalen Massenparty sein. Beide seien Anfang 20 und nicht vorbestraft.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Könnte die Nato Erdoğan einfach rauswerfen?
Recep Tayyip Erdoğan: Der tĂŒrkische PrĂ€sident blockiert den Nato-Beitritt von Schweden und Finnland.


Die Corona-Pandemie hat Frankreich mit seinen knapp 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern hart getroffen. Mehr als 64.900 Menschen starben, etwa 2,6 Millionen Menschen infizierten sich mit dem Coronavirus. Auch Spanien mit einer Bevölkerung von 47 Millionen leidet besonders unter dem Virus. Bisher wurden fast zwei Millionen Infizierte und mehr als 50.000 Tote gezÀhlt. In beiden LÀndern gelten strenge KontaktbeschrÀnkungen und eine nÀchtliche AusgangsbeschrÀnkungen. Es wird empfohlen, sich möglichst kaum mit Menschen aus anderen Haushalten zu treffen.

In der angespannten Gesundheitssituation sorgten die illegalen Massenpartys in beiden LĂ€ndern fĂŒr Empörung und Sorge. Die bretonische Gesundheitsbehörde forderte die PartygĂ€ste auf, sich sofort zu isolieren und sich testen zu lassen. In Lieuron wurde ein Testzentrum eingerichtet, wie die PrĂ€fektur schrieb. In Spanien wurden in verschiedenen Landesteilen unter dem Eindruck der Rave-Party Corona-Maßnahmen verschĂ€rft.

Von der Rave-Party bei Barcelona gab es Bilder wie aus einem dĂŒsteren Katastrophenfilm in der Zukunft. Unter einem riesigen weißen Totenkopf mit roter WeihnachtsmannmĂŒtze tanzten bis zu 1000 junge Leute in einer heruntergekommenen Lagerhalle zu den wummernden KlĂ€ngen von Technomusik. Ohne Masken und ohne Sicherheitsabstand so, als ob es keine Pandemie gĂ€be. Auch dort beendete die Polizei die Fete in der Kleinstadt Llinars de Valles erst nach knapp 40 Stunden.

Die Party war nach Informationen der Zeitung "La Vanguardia" alles andere als spontan. Die Organisatoren hĂ€tten den Rave monatelang vorbereitet. Am Donnerstagabend seien bei der Lagerhalle ein Dutzend Lastwagen beladen mit großen Lautsprechern und einer Lichtanlage vorgefahren. Erst als zwei Tanzpisten aufgebaut waren, sei den Teilnehmern, die schon auf ParkplĂ€tzen umliegender StĂ€dte warteten, der genaue Ort der Party mitgeteilt worden.

Die Teilnehmer kamen teils von weither, auch aus dem Ausland. Ein Gruppe junger Leute bei einem Auto aus Frankreich sprach mit dem spanischen Fernsehen. "Bevor wir ĂŒber die Grenze sind, haben wir Coronaschnelltests gemacht", sagte eine lachende junge Frau und hielt dabei eine Packung in den HĂ€nden. "Alle negativ, deshalb tragen wir auch keine Masken hier. Es ist echt toll, hier zu sein", fĂŒgt sie hinzu.

Zwei Personen seien festgenommen worden, gegen fĂŒnf werde ermittelt und von 214 seien die Personalien aufgenommen worden, schrieb "La Vanguardia". Die möglichen Bußgelder fĂŒr VerstĂ¶ĂŸe gegen Corona-Maßnahmen reichen in Spanien von 1500 Euro bei leichten FĂ€llen bis zu maximal 600.000 Euro bei schweren Zuwiderhandlungen. Derart hohe Bußgelder sind bisher aber nicht bekannt geworden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Martin Trotz
  • Axel KrĂŒger
Von Martin Trotz, Axel KrĂŒger
BarcelonaCoronavirusFrankreichPolizeiSilvesterSpanienTwitter
Justiz & KriminalitÀt




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website