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Triebwerk abgeschaltet! Erneuter Vorfall mit Krisenjet Boeing 737 Max

Piloten schalten Triebwerk ab  

Erneuter Vorfall mit Krisenjet Boeing 737 Max

06.03.2021, 13:42 Uhr | AFP, pdi

Triebwerk abgeschaltet! Erneuter Vorfall mit Krisenjet Boeing 737 Max. Ein Pilot winkt aus der Pilotenkabine eines Flugzeuges vom Typ Boeing 737 MAX auf dem Flughafen. Nur wenige Monate nach der Wiederzulassung hat es erneut einen Vorfall mit dem Flugzeugmodell gegeben (Quelle: dpa)

Ein Pilot winkt aus der Pilotenkabine eines Flugzeuges vom Typ Boeing 737 MAX auf dem Flughafen. Nur wenige Monate nach der Wiederzulassung hat es erneut einen Vorfall mit dem Flugzeugmodell gegeben (Quelle: dpa)

Wenige Monate nach der Wiederzulassung von Boeings Krisenjet 737 Max kommt es erneut zu einem Vorfall. Bei einem Flug von Miami nach Newark müssen die Piloten ein Triebwerk abschalten.

Die Piloten einer Boeing 737 MAX auf dem Weg nach New York haben am Freitag während des Fluges ein Triebwerk wegen eines "mechanischen Problems" abgeschaltet. Flug 2555 von Miami zum Flughafen Newark sei dennoch sicher gelandet, teilte die US-Luftfahrtbehörde FAA mit. Nach Angaben der Fluglinie American Airlines stand der Zwischenfall nicht mit dem Problem des Flugzeugtyps in Verbindung.

Ursache sei stattdessen der Öldruck an einem der Motoren gewesen, bestätigte American Airlines. "Alle Kunden haben das Flugzeug verlassen. Es gab keine verletzten Passagiere oder Crew-Mitglieder." Boeing erklärte lediglich, dass dem Unternehmen der Vorfall bekannt sei und verwies für weitere Informationen an die Airline. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA kündigte eine Untersuchung an. 

Zwei Abstürze mit 346 Toten

Der US-Flugzeugbauer hat in der Vergangenheit mehrere Schläge hinnehmen müssen. Nach Abstürzen von 737-MAX-Flugzeugen galt fast zwei Jahre lang ein Flugverbot für die Maschinen dieses Typs. Im Februar war zudem das Triebwerk einer Maschine vom Typ 777 während des Flugs in Flammen aufgegangen. Dabei handelte es sich Experten zufolge aber nicht um ein Problem bei Boeing, sondern möglicherweise um eine Frage der Wartung der Turbinen einer Zulieferer-Firma.

Die 737 Max war nach zwei Abstürzen mit 346 Toten rund 20 Monate mit Flugverboten belegt und wurde erst im November wieder in den USA zugelassen. Als Grund für die Unglücke galt eine defekte Steuerungssoftware. Hinweise auf einen Zusammenhang zu dem Vorfall vom Freitag gibt es nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und afp

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