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Bangladesch: Brand in Rohingya-Flüchtlingslager – drei Tote

In Bangladesch  

Drei Menschen sterben bei Brand in Rohingya-Flüchtlingslager

02.04.2021, 14:33 Uhr | AFP

Bangladesch: Brand in Rohingya-Flüchtlingslager – drei Tote. Brand auf einem behelfsmäßigen Markt in Kutupalong, Bangladesch: Bei den Toten handelt es sich um Jungen und Männer im Alter zwischen 13 und 22 Jahren. (Quelle: dpa/Shafiqur Rahman)

Brand auf einem behelfsmäßigen Markt in Kutupalong, Bangladesch: Bei den Toten handelt es sich um Jungen und Männer im Alter zwischen 13 und 22 Jahren. (Quelle: Shafiqur Rahman/dpa)

Erneut ist in einem Camp für geflüchtete Rohingya in Bangladesch ein Feuer ausgebrochen. Erst vor zwei Wochen starben bei einem Brand 15 Menschen, Zehntausende wurden obdachlos.

Bei einem erneuten Brand in einem Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch sind mindestens drei Menschen getötet worden. Das Feuer sei am frühen Freitagmorgen im Warenlager eines Markts des Flüchtlingscamps Kutupalong ausgebrochen und habe schnell auf sieben angrenzende Läden übergegriffen, teilte die Polizei mit. Bei den Toten handele es sich um Jungen und Männer im Alter zwischen 13 und 22 Jahren, die in einem der Geschäfte geschlafen hätten.

Es ist bereits der zweite Brand in den Flüchtlingslagern binnen zwei Wochen. Bei einem verheerenden Brand am 22. März waren 15 Rohingya umgekommen, 50.000 weitere wurden obdachlos.

Katastrophaler Ausgang des Feuers befürchtet

Nach Angaben des örtlichen Feuerwehrchefs Imdadul Hoque hätte auch das Feuer am Freitag einen katastrophalen Ausgang genommen, wäre es nicht so schnell unter Kontrolle gebracht worden. In unmittelbarer Nähe des ausgebrannten Markt-Lagers befinden sich demnach zehntausende leicht entflammbare Hütten aus Bambus und Abdeckplanen, die den Flüchtlingen als Unterkünfte dienen. Die Polizei vermutete zunächst einen Kurzschluss als Ursache des Brands. Die Ermittlungen zur Ursache des Brands vom 22. März dauern noch an.

Insgesamt 34 Flüchtlingscamps erstrecken sich über 3.000 Hektar in Bangladeschs südöstlichem Grenzbezirk Cox's Bazar. Zusammen bilden sie das größte Flüchtlingslager der Welt. Dort leben fast eine Million Rohingya unter prekären Verhältnissen. Viele Angehörige dieser muslimischen Minderheit waren im Jahr 2017 vor einer brutalen Militäroffensive aus dem benachbarten Myanmar geflohen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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