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Friedrichshafen: Tödlicher Unfall und Not-Kaiserschnitt bei Beifahrerin

Frontal gegen Betonmauer  

Tödlicher Unfall und Not-Kaiserschnitt bei Beifahrerin

07.05.2021, 19:19 Uhr | dpa

Friedrichshafen: Tödlicher Unfall und Not-Kaiserschnitt bei Beifahrerin. Das Blaulicht eines Notarztfahrzeugs: Bei einem Unfall in Friedrichshafen stirbt ein 39-Jähriger, seine hochschwangere Beifahrerin und ihr Kind schweben in Lebensgefahr(Symbolfoto). (Quelle: imago images/Fotostand)

Das Blaulicht eines Notarztfahrzeugs: Bei einem Unfall in Friedrichshafen stirbt ein 39-Jähriger, seine hochschwangere Beifahrerin und ihr Kind schweben in Lebensgefahr(Symbolfoto). (Quelle: Fotostand/imago images)

Ein 39-Jähriger rast auf dem Weg in ein Klinikum in Friedrichshafen gegen eine Betonmauer. Während der Fahrer tödlich verunglückt, schweben die Mitfahrer in Lebensgefahr.

Mit einer hochschwangeren Frau auf der Rückbank ist der Fahrer eines Autos am Friedrichshafener Klinikum gegen eine Betonmauer geprallt. Der Fahrer des Wagens sei bei dem Unfall am Freitag gestorben, teilte die Polizei in Baden-Württemberg mit. Die schwangere 31-Jährige im Wagen des Mannes, eine Familienangehörige des Fahrers, musste nach dem Unfall am Freitag wiederbelebt werden. Ihr Kind wurde per Not-Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Mutter und Neugeborenes schwebten am Freitag in Lebensgefahr. Eine weitere Frau im Wagen wurde schwer verletzt.

Zeugenaussagen zufolge sei der Wagen des 39-Jährigen mit hohem Tempo die Zufahrt zum Krankenhaus hinaufgefahren und dabei frontal gegen eine Betonmauer geprallt, teilte die Polizei mit. Es sei möglich, dass der Fahrer wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über das Auto verloren habe. Die drei Insassen seien auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen, allerdings nicht zur Entbindung, sagte eine Polizeisprecherin.

Die hochschwangere Frau konnten die Ärzte nach dem Unfall wiederbeleben. Für den 39-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Nach dem Not-Kaiserschnitt befanden sich Mutter und Kind nach Angaben der Polizei in einem lebensbedrohlichen, aber stabilen Zustand. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Verkehrspolizei Ravensburg übernommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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