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Großbrand auf Rhodos unter Kontrolle – aber Gefahr nicht gebannt

Von dpa
Aktualisiert am 02.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Feuerwehrleute bekämpfen einen Waldbrand in der Nähe von Patras: Die anhaltende Hitze in Griechenland begünstigt die Ausbreitung von Waldbränden – auch auf der Ferieninsel Rhodos wüteten am Wochenende die Flammen.
Feuerwehrleute bekämpfen einen Waldbrand in der Nähe von Patras: Die anhaltende Hitze in Griechenland begünstigt die Ausbreitung von Waldbränden – auch auf der Ferieninsel Rhodos wüteten am Wochenende die Flammen. (Quelle: Andreas Alexopoulos/dpa-bilder)
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Griechenland leidet weiter unter extremen Temperaturen: Auf der Urlaubsinsel Rhodos kämpften Feuerwehrleute am Sonntag gegen einen Großbrand, ganze Dörfer mussten evakuiert werden. Ein Ende der Hitze ist vorerst nicht in Sicht.

Hitze und Waldbrände in Griechenland: Nach einem Wochenende mit Werten um die 44 Grad steigen die Temperaturen in dem Land von Tag zu Tag weiter. Am Montag und Dienstag wurden Werte von bis zu 47 Grad erwartet, wie das Wetteramt mitteilte. Auf der beliebten Urlaubsinsel Rhodos konnten die Feuer inzwischen eingedämmt werden – doch die Brandgefahr bleibt weiter hoch.

Unter dem Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern konnte die Feuerwehr den Großbrand auf der Urlaubsinsel unter Kontrolle bringen. Hotels und andere touristische Anlagen waren nicht betroffen, wie der Zivilschutz in Athen am Montag mitteilte.

Unklar, wie lange Hitze andauert

Eine große Sorge der Regierung ist derweil, dass es zu mehrstündigen Stromausfällen kommen könnte. Unzählige Klimaanlagen laufen seit Tagen ununterbrochen auf Hochtouren. Das Energieministerium rief alle Bürger dazu auf, die Anlagen nicht auf die niedrigste Temperatur einzustellen. "26 Grad und nicht mehr", hieß es. Auch das Kochen mit Öfen sollte vermieden werden. Waschmaschinen sollten um die Mittagszeit – wenn der Energieverbrauch am höchsten ist – nicht benutzt werden.

Vor allem die Einwohner der Ballungszentren wie der Millionenstadt Athen leiden unter der seit fast einer Woche andauernden Hitzewelle. "Man kann draußen wegen der Hitze kaum atmen und drinnen ist die Luft wegen der Klimaanlage ungesund", sagte eine Frau im staatlichen Fernsehen.

Unklar war, wann die Hitze nachlassen würde. Einige Meteorologen befürchteten, die hohen Temperaturen könnten noch einige Tage andauern. Dies sei sehr gefährlich vor allem für ältere Menschen und Kleinkinder. "Vorsicht! Der Hitzeschlag lauert", warnen immer wieder Ärzte Rundfunk.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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