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Feuer in SĂŒdeuropa bringen Urlauber in Not

Von dpa
Aktualisiert am 18.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Tausende Anwohner und Touristen mussten vor den BrĂ€nden in SĂŒdfrankreich fliehen.
Tausende Anwohner und Touristen mussten vor den BrĂ€nden in SĂŒdfrankreich fliehen. (Quelle: Daniel Cole/AP/dpa./dpa)
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Rom/Toulon/Athen (dpa) - Der Kampf gegen die Flammen in SĂŒdeuropa geht mit voller Kraft weiter. Besonders kritisch war die Lage am Mittwoch in Frankreich und Italien, wo es weitere Opfer gab. In Griechenland fraßen sich die Flammen an eine Ortschaft heran.

FRANKREICH

Die andauernden WaldbrĂ€nde in SĂŒdfrankreich haben zwei Todesopfer gefordert. Außerdem seien 24 Anwohner und fĂŒnf Feuerwehrleute leicht verletzt worden, teilte die PrĂ€fektur in der Mittelmeerstadt Toulon am Mittwoch mit. Die seit zwei Tagen lodernden Flammen im bergigen Hinterland der Bucht von Saint-Tropez seien noch nicht unter Kontrolle - und 7000 Hektar GelĂ€nde bereits verbrannt.

Wie Medien berichteten, war zunĂ€chst ein etwa 50 Jahre alter Mann in seinem ausgebrannten Haus entdeckt worden. SpĂ€ter stießen EinsatzkrĂ€fte dort auf eine zweite verkohlte Leiche. Rund 10 000 Menschen, darunter auch Touristen, wurden in NotunterkĂŒnften in Sicherheit gebracht. Auch etliche CampingplĂ€tze wurden gerĂ€umt. 1200 Feuerwehrleute kĂ€mpften gegen die immer wieder vom Wind angefachten Flammen.

Zudem bekĂ€mpften ĂŒber 300 Feuerwehrleute einen weiteren Brand in der NĂ€he des sĂŒdfranzösischen Weinorts Beaumes de Venise in der Region Provence-Alpes-CĂŽte d’Azur. 130 Menschen, darunter auch Touristen, wurden in Sicherheit gebracht.

ITALIEN

In der sĂŒditalienischen Region Kalabrien ist ein weiterer Mensch vermutlich im Zusammenhang mit den WaldbrĂ€nden gestorben. In der Kommune Acquaro sei in der Nacht zum Mittwoch die halbverbrannte Leiche eines 78-JĂ€hrigen gefunden worden, bestĂ€tigten die Carabinieri der angrenzenden Gemeinde Aren am Mittwoch. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge untersuchten Ermittler die UmstĂ€nde des Todes noch.

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In Kalabrien wĂŒteten in den vergangenen beiden Wochen heftige WaldbrĂ€nde. Vier Menschen kamen dabei bereits ums Leben. Stark betroffen war unter anderem der Aspromonte Nationalpark.

Im Norden Italiens waren die Feuerwehren vieler Gemeinden weiterhin mit den Auswirkungen schwerer Regenunwetter beschĂ€ftigt. In SĂŒdtirol entfernten EinsatzkrĂ€fte Schlamm, nachdem im Norden der Provinz BĂ€che ĂŒber die Ufer getreten waren. In Venetien zĂ€hlte die Feuerwehr bis Mittwoch Hunderte UnwettereinsĂ€tze in zwei Tagen.

GRIECHENLAND

Feuerwehrleute haben den dritten Tag in Folge gegen einen unkontrollierten Wald- und Buschbrand im Westen Athens gekĂ€mpft. Am Mittwoch drehte sich der Wind und ein Flammenmeer fraß sich aus den Bergen herunter in tiefere Gebiete. Das Feuer bedrohte HĂ€user im Raum der Ortschaft Vilia, wie das Fernsehen zeigte. Hubschrauber und Löschflugzeuge, Hunderte Feuerwehrwehrleute sowie freiwillige Helfer versuchten weiter, die Flammen einzudĂ€mmen.

ISRAEL

Ein massiver Waldbrand westlich von Jerusalem ist nach knapp drei Tagen gelöscht. Dies bestĂ€tigte am Mittwoch ein Sprecher des israelischen Ministers fĂŒr innere Sicherheit, Omer Bar-Lev. Das Feuer war am Sonntag ausgebrochen und hatte sich trotz aller BemĂŒhungen der Feuerwehr anfangs immer weiter ausgebreitet.

SCHWEDEN

Heftige RegenfĂ€lle haben im Osten Schwedens zu Überschwemmungen gefĂŒhrt. Besonders betroffen sei die Gegend rund um GĂ€vle, wo am Mittwoch ganze Wohngebiete unter Wasser standen, meldete die Nachrichtenagentur TT. Der Regen ĂŒberflutete Bahngleise. Die Polizei forderte die Menschen auf, zu Hause zu bleiben - der Schulstart wurde abgesagt.

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