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Eine Million Menschen nach Hurrikan "Ida" ohne Strom

Von dpa
Aktualisiert am 31.08.2021Lesedauer: 3 Min.
Hochwasser in einer Wohnsiedlung und auf dem GelÀnde einer Raffinerie in Louisiana nach dem Hurrikan "Ida".
Hochwasser in einer Wohnsiedlung und auf dem GelÀnde einer Raffinerie in Louisiana nach dem Hurrikan "Ida". (Quelle: Chris Granger/The Times-Picayune/The New Orleans Advocate via AP/dpa./dpa)
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New Orleans (dpa) - Nach dem Durchzug von Hurrikan "Ida" haben Helfer im sĂŒdlichen US-Bundesstaat Louisiana Hunderte Menschen aus ĂŒberschwemmten Gebieten gerettet.

Mehr als eine Million Haushalte waren aber weiter ohne Strom, wie örtliche Behörden mitteilten. Aus Louisiana und dem östlichen Bundesstaat Mississippi wurden bislang vier TodesfĂ€lle infolge des Sturms gemeldet. Angesichts der großen SchĂ€den in Louisiana befĂŒrchteten die Behörden aber, dass die Opferzahl dort noch steigen könnte.

Seit dem Auftreffen auf die KĂŒste am Sonntag als Hurrikan der StĂ€rke vier von fĂŒnf hat sich "Ida" stark abgeschwĂ€cht. Der Sturm zog am Dienstag ĂŒber das östlich angrenzende Mississippi hinweg und brachte viel Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 45 Kilometern in der Stunde mit sich, wie das Nationale Hurrikanzentrum erklĂ€rte.

Infolge der heftigen RegenfĂ€lle wurden in Mississippi Teile einer Schnellstraße weggespĂŒlt. Mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Die UnterspĂŒlung sei wahrscheinlich eine Folge des Sturms "Ida", sagte Cal Robertson von der Highway Patrol dem Sender CNN am Dienstagmorgen (Ortszeit). Den Behörden zufolge ereignete sich das UnglĂŒck auf dem Highway 26 in der NĂ€he der Stadt Lucedale. Zehn Menschen wurden demnach verletzt, drei von ihnen schwer. Auf Bildern war zu sehen, dass die Straße komplett weggebrochen war.

In Louisiana gab es als Folge des Sturms bislang zwei bestĂ€tigte TodesfĂ€lle. Angesichts der Zerstörung wird aber befĂŒrchtet, dass die Opferzahl noch steigen könnte. Die Behörden betonten, die DĂ€mme des Hochwasserschutzsystem in New Orleans und der Region seien nicht gebrochen, weswegen eine Katastrophe vermieden werden konnte.

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Allein im Bezirk St. John the Baptist seien fast 800 Einwohner aus ĂŒberfluteten oder beschĂ€digten HĂ€usern in Sicherheit gebracht worden, teilte Gemeindechefin Jaclyn Hotard laut Medienberichten mit. Etwa 1,5 Meter hoch habe das Wasser in dem Ort gestanden. "Dies ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die ich je gesehen habe", sagte sie. Nach Angaben von Louisianas Gouverneur John Bel Edwards sind Dutzende Boote, Hubschrauber und Spezialfahrzeuge im Einsatz, um Menschen in dem Katastrophengebiet zu retten. Auch rund 40 Einwohner auf der Insel Grand Isle, die direkt vom Hurrikan getroffen worden war, konnten mit Helikoptern in Sicherheit gebracht werden.

Rund 5000 Soldaten der Nationalgarde seien ebenfalls fĂŒr AufrĂ€um- und Bergungsarbeiten abgestellt worden. Tausende Arbeiter und Experten sind damit beschĂ€ftigt, die ElektrizitĂ€tsnetze zu reparieren. Auch New Orleans mit seinen rund 400 000 Einwohnern ist weiter ohne Strom - und das ausgerechnet wĂ€hrend der Sommerhitze, in der die meisten Anwohner auf ihre elektrischen Klimaanlagen angewiesen sind.

Viel Hoffnung konnte der Gouverneur den Menschen diesbezĂŒglich aber nicht machen: "Ich kann Ihnen nicht sagen, wann die Stromversorgung wiederhergestellt wird, ich kann Ihnen nicht sagen, bis wann alle TrĂŒmmer beseitigt sein werden", sagte er. "Das war ein katastrophaler Sturm." Das Weiße Haus warnte, die komplette Wiederherstellung der Versorgung könnte Wochen dauern. Gouverneur Edwards erklĂ€rte, das US-MilitĂ€r werde fĂŒr KrankenhĂ€user zusĂ€tzliche Generatoren bringen.

Edwards und die BĂŒrgermeisterin von New Orleans, LaToya Cantrell, forderten alle auf, die sich rechtzeitig vor dem Sturm anderswo in Sicherheit gebracht hatten, bis auf Weiteres nicht nach Hause zurĂŒckzukehren. Es gebe vielerorts Probleme mit der Wasserversorgung, es gebe keinen Strom, kaum geöffnete GeschĂ€fte, und zu viele Straßen seien noch ĂŒberflutet oder voller TrĂŒmmer. "Jetzt ist nicht die Zeit, zurĂŒckzukehren", sagte Edwards. Die Menschen sollten abwarten, bis die örtlichen Behörden eine RĂŒckkehr explizit begrĂŒĂŸten.

Videos von ersten FlĂŒgen der KĂŒstenwache ĂŒber kĂŒstennahe Gebiete zeigten ein Bild der VerwĂŒstung - viele HĂ€user schienen schwer beschĂ€digt, Ortschaften glichen einem TrĂŒmmerfeld. In den meisten Orten waren die BĂŒrger vor dem Sturm aufgefordert worden, sich im Landesinneren in Sicherheit zu bringen.

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