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"Hendriks" Folgen: So erlebten Sie den Sturm

Leserstimmen zum Unwetter  

"Schon in der Nacht bin ich durch Rappeln aufgewacht"

22.10.2021, 13:33 Uhr | Mth, t-online

"Ignatz" bringt orkanartige Böen nach Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen und Tornados. Schon am Vormittag sorgte "Ignatz" für einige Verwüstung. Auch der Bahnverkehr ist betroffen. (Quelle: Reuters)

Der erste Herbststurm: "Ignatz" sorgte bereits für einige Verwüstung, auch der Bahnverkehr ist betroffen. (Quelle: Reuters)


Am Donnerstag kam es bundesweit zu orkanartigen Windböen. Sturmtief "Hendrik" fiel über Deutschland her und sorgte vielerorts für Verwüstungen. t-online-Leser schildern ihre Eindrücke.

Bäume wurden entwurzelt, Lkw stürzten um, Mülltonnen wurden erst am anderen Ende der Straße wiedergefunden, Sachschäden in Millionenhöhe entstanden und auch Personen kamen zu Schaden. Der heftige Sturm am Donnerstag sorgte im ganzen Land für Chaos. Selbst am Freitag weht vielerorts noch ein starker Wind. Viele t-online-Leser berichteten uns von ihren stürmischen Erfahrungen.

Das Trampolin fliegt durch den Garten

In mühevoller Kleinarbeit hat t-online-Leser Gerhard Fien seinen Garten gestaltet. Der Rasen wird stets ordentlich gemäht, der Schuppen ist immer aufgeräumt und die Blumen und Pflanzen blühen in voller Pracht. Innerhalb der Gartensiedlung sticht Gerhard Fiens Garten als besonders hübsches Prachtstück hervor.

Doch als unser Leser am Donnerstag sein grünes Grundstück betrat, traute er seinen Augen kaum. Das Trampolin wurde von Sturm "Hendrik" durch den ganzen Garten geschleudert und krachte in den Zaun. Mit Mühe und Not konnte er das Trampolin wieder an Ort und Stelle zurückbringen. Doch der Schaden am Zaun und an den Pflanzen ist nicht so leicht zu beheben. Unserem Leseraufruf folgend, schickte Gerhard Fien ein Bild, das die stürmische Verwüstung zeigt.

Das Trampolin in Gerhard Fiens Garten krachte gegen den Zaun. Sturm Hendrik führte zu Verwüstungen. (Quelle: t-online-Leser Gerhard Fien)Das Trampolin in Gerhard Fiens Garten krachte gegen den Zaun. Sturm Hendrik führte zu Verwüstungen. (Quelle: t-online-Leser Gerhard Fien)

Überschwemmungen in Bremerhaven

Wer nahe dem Wasser wohnt, bekam den Sturm besonders zu spüren, weil dieser nicht nur orkanartig wehte, sondern auch zu Überschwemmungen führte. t-online Leser Robert Pflüger aus Bremerhaven hat das Unwetter dokumentiert. Nachdem das Gröbste überstanden war und er sich wieder auf die Straße getraut hatte, machte er sich prompt auf den Weg an die Weser, filmte das Naturschauspiel und teilte dieses mit t-online. Wahrhaft apokalyptische Szenen spielten sich an der Seebäderkaje und in der Straße an der Geeste zur Weserfähre ab. An der Seebäderkaje peitschten die Wellen heftig gegen den Steg und setzten diesen unter Wasser. An der Geeste war es Autos und Fußgängern nahezu unmöglich, die am Wasser gelegene Straße zu passieren, weil das Wasser so weit vordrang.

"Kein Tag, wie ich ihn gerne mag"

t-online-Leser Dieter Jaeger zog es vor, zu Hause im windgeschützten und trockenen Bereich zu bleiben – womit er es vielen anderen Deutschen gleichtat. "Schön, wenn man nicht raus muss", schrieb er uns.

Auch t-online-Leserin Ilona Walter machte es sich lieber in den eigenen vier Wänden gemütlich, als den Weg nach draußen zu wagen. Sie ließ uns ein Gedicht zukommen, das einen guten Eindruck von ihrem stürmischen Donnerstag vermittelt:

"Schon in der Nacht bin ich durch Rappeln aufgewacht.
Die Rollladen klapperten auf merkwürdige Weise.
Noch ganz verschlafen habe ich gedacht,
ihr da draußen, seid doch mal leise.
Dann am morgen im Bad
ging das Licht plötzlich aus.
Bei mir gleich alle Lichter an und Gedanken drehten am Rad.
Stromausfall, Heizung, Gefrierschrank – oh Graus.
Doch hurra, Licht ging wieder an, Strom kam zurück.
Heizung, Kühlschrank: alles noch an.
Da kann man nur sagen: Welch ein Glück.
Frühstück machen sodann.
Es rappelt und rumpelt noch den ganzen Tag.
Bei den Nachbarn sehe ich draußen ein Stuhlkissen fliegen.
Oje, kein Tag wie ich ihn gerne mag.
Nun denn, werde einfach ruhig auf dem Sofa liegen.
Hoffe, alle Pfannen sind noch auf dem Dach.
Wenn es nicht mehr stürmt und regnet, dann mal schauen.
Mal sehen, was ich heute mach.
Am besten Ohrstöpsel rein und aufs Ohr hauen."

Verwendete Quellen:
  • Einsendungen von t-online-Lesern

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