Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Mindestens zwölf Tote bei Massenpanik in Indien

Von dpa
Aktualisiert am 02.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Sarg eines Opfers der Massenpanik wird in einem Gesundheitszentrum in Katra verladen.
Der Sarg eines Opfers der Massenpanik wird in einem Gesundheitszentrum in Katra verladen. (Quelle: Channi Anand/AP/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Katra (dpa) - Bei einer Massenpanik nahe einem Schrein sind in Indien am Samstag mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen.

16 weitere wurden bei dem Vorfall an einem Eingangstor zum hinduistischen Heiligtum von Mata Vaishno Devi in Katra in der Himalaya-Region Jammu und Kaschmir verletzt und in KrankenhÀuser gebracht, wie das Nachrichtenportal Times Now am Neujahrsabend berichtete. Neun davon seien spÀter wieder entlassen worden. Von den sieben verbleibenden Patienten waren demnach einige an BeatmungsgerÀte angeschlossen.

Tickets waren nicht kontrolliert worden

Auslöser sei ein massiver Ansturm von GlĂ€ubigen gewesen, die am ersten Tag des neuen Jahres einer Muttergöttin ihre Ehrerbietung erweisen wollten, teilten die Behörden mit. Ersten Erkenntnissen zufolge waren Tickets nicht kontrolliert oder gar nicht ausgestellt worden, so dass große Menschenmengen an den Toren standen und in den Komplex strömen wollten. An einem der Einlasstore sei es dann zu der Massenpanik gekommen. FĂŒr gewöhnlich werden die Eintrittskarten an einem ein Kilometer vom Heiligtum entfernten Tor verkauft oder online erworben.

Ein örtlicher Polizeisprecher hatte am Samstag zunĂ€chst gesagt, die Massenpanik habe sich beim Zutritt zu dem engen Raum mit dem Schrein der Muttergöttin ereignet. Der Schrein befindet sich auf einem HĂŒgel. Trotz des beschwerlichen Aufstiegs zieht er tĂ€glich einige Tausend GlĂ€ubige an.

Der indische Premierminister Narendra Modi schrieb auf Twitter, er sei Ă€ußerst traurig ĂŒber den Verlust von Menschenleben bei der Massenpanik. Er hoffe, die Verletzten wĂŒrden bald genesen. Die Regierung von Jammu und Kaschmir berief eine hochrangige Untersuchungskommission aus Politik und Polizei ein, die die Ursache des UnglĂŒcks ermitteln soll. Sie soll nun binnen einer Woche ihren Bericht vorlegen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Grenzbeamte treiben FlĂŒchtlinge in Stacheldrahtzaun
Von Carl Exner, Iliza Farukshina
HimalayaIndien
Justiz & KriminalitÀt




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website