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2021 war eines der sieben w├Ąrmsten Jahre

Von dpa
Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Das vergangene Jahr war das siebte Jahr in Folge mit Temperaturen, die mehr als ein Grad ├╝ber dem vorindustriellen Niveau lagen.
Das vergangene Jahr war das siebte Jahr in Folge mit Temperaturen, die mehr als ein Grad ├╝ber dem vorindustriellen Niveau lagen. (Quelle: Guido Calamosca/LaPresse/AP/dpa./dpa)
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Genf (dpa) - Das vergangene Jahr war das siebte Jahr in Folge mit Temperaturen, die mehr als ein Grad ├╝ber dem vorindustriellen Niveau lagen.

2021 war gemessen an der globalen Durchschnittstemperatur zudem eines der sieben hei├česten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als hundert Jahren, wie die Weltwetterorganisation (WMO) am Mittwoch in Genf berichtete. Die hohen Temperaturen kamen demnach 2021 zustande, obwohl das Jahr durch La Ni├▒a gepr├Ągt war. Dieses alle paar Jahre auftretende Wetterph├Ąnomen dr├╝ckt die globale Durchschnittstemperatur, weil sich dabei die oberen Wasserschichten des tropischen Ostpazifiks anomal stark abk├╝hlen.

Die globale Durchschnittstemperatur lag 2021 bei etwa 1,11 Grad ├╝ber dem Niveau von 1850 bis 1900. Das bisherige Rekordjahr war 2016 mit rund 1,2 Grad ├╝ber dem vorindustriellen Niveau, dicht gefolgt von 2019 und 2020. Die WMO betont, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Jahren teils so gering sind, dass eine genaue Reihenfolge kaum festzulegen ist.

Trend d├╝rfte sich fortsetzen

"Die globale Erw├Ąrmung und andere langfristige Trends des Klimawandels d├╝rften sich wegen der rekordhohen Konzentration der Treibhausgase in der Atmosph├Ąre, die die W├Ąrmestrahlung absorbieren, fortsetzen", schreibt die WMO. WMO-Generalsekret├Ąr Petteri Taalas erinnerte an die Rekordtemperaturen von fast 50 Grad in Kanada, t├Âdliche ├ťberschwemmungen in Asien und Europa und D├╝rren in Afrika und S├╝damerika. "Die Folgen des Klimawandels und wetterbedingte Gefahrenlagen haben lebensver├Ąndernde und verheerende Folgen f├╝r die Menschen auf jedem Kontinent gehabt", sagte er. Die WMO betrachtet f├╝r ihre Statistik der w├Ąrmsten Jahre die Daten von sechs f├╝hrenden Institutionen. Darunter sind die US-Klimabeh├Ârde NOAA und der Copernicus-Klimawandeldienst der EU. NOAA hatte 2021 als sechstw├Ąrmstes Jahr eingeordnet.

Im Klimapakt von Glasgow haben die L├Ąnder der Welt im November bekr├Ąftigt, die Erderhitzung bei 1,5 Grad gegen├╝ber der vorindustriellen Zeit stoppen zu wollen. Bislang reichen die Klimaschutzma├čnahmen daf├╝r jedoch bei weitem nicht aus.

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