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Unesco sieht Bildungsr├╝ckstand durch Pandemie

Von dpa
24.01.2022Lesedauer: 2 Min.
In einer Schule in Caracas (Venezuela).
In einer Schule in Caracas (Venezuela). (Quelle: Matias Delacroix/AP/dpa./dpa)
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Paris (dpa) - Auf kurze Freude dar├╝ber, schulfrei zu haben, folgten bei den Schulschlie├čungen rund um den Globus in der ersten Phase der Corona-Pandemie oft soziale Isolation, Lernr├╝ckst├Ąnde und Frust.

Nun hat die UN-Kultur- und Bildungsorganisation Unesco zum Internationalen Tag der Bildung am Montag eine gute Nachricht parat: Im weiteren Verlauf der Pandemie hat es weltweit einen Strategiewechsel gegeben, in den allermeisten L├Ąndern sind die Schulen trotz der Virusvariante Omikron und neuen Infektionswellen ├╝berwiegend ge├Âffnet. Die Bildungsexperten warnen jedoch vor den Langzeitfolgen der ├╝berstandenen Schlie├čungen und fordern eine St├Ąrkung der Schulen f├╝r folgende Krisen.

"In 135 L├Ąndern sind die Schulen ├╝berwiegend ge├Âffnet", sagt die stellvertretende Unesco-Generaldirektorin f├╝r Bildung, Stefania Giannini, in Paris. Nur zw├Âlf L├Ąnder h├Ątten sich weiterhin dazu entschieden, die Schulen geschlossen zu halten. Im weltweiten Durchschnitt seien die Schulen an 20 Wochen geschlossen und an weiteren 20 Wochen nur eingeschr├Ąnkt ge├Âffnet gewesen.

Weltweite Unterschiede

Je nach Erdteil sei der Schulkurs unterschiedlich gewesen. "In Uganda haben die Schulen gerade erst nach 80 Wochen Schlie├čung wieder ge├Âffnet." Auch in Kuwait, Bangladesch und auf den Philippinen habe es lange Schlie├čzeiten gegeben.

In Europa und Nordamerika lag der Durchschnitt bei 20 bis 23 Wochen geschlossenen Schulen, so Giannini. Frankreich etwa schloss die Schulen nur f├╝r sieben Wochen, an f├╝nf weiteren Wochen gab es eingeschr├Ąnkten Betrieb. In Deutschland waren es nach fr├╝heren Angaben im Durchschnitt der Bundesl├Ąnder 17 Wochen Schlie├čzeit an weiterf├╝hrenden Schulen. Aktuell gibt es nach Angaben der Kultusministerkonferenz an rund 580 Schulen in Deutschland, das sind gut zwei Prozent, einen eingeschr├Ąnkten Betrieb.

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Schulen bleiben offen

"Die gute Nachricht ist, dass die Regierungen sich nun entschieden haben, die Schulen offenzuhalten, egal welche Anstrengungen dies erfordert", sagte Unesco-Expertin Giannini. Dies stehe in einem starken Kontrast zur Situation vor einem Jahr, als die meisten Schulen geschlossen waren.

Gr├╝nde f├╝r den Kurswechsel seien die Impfkampagnen, bessere Hygienepl├Ąne f├╝r Schulen und ein "Learning-by-doing"-Effekt. Man sei sich auch der Bedeutung des Pr├Ąsenzunterrichts bewusst geworden. "Es gibt eine globale Anerkennung der Schule als sozialem Ort und als Ort des Austausches."

Doch es gebe Langfristfolgen der Schulschlie├čungen, sagt Giannini auch. Die Qualit├Ąt des Lernens habe gelitten, hinsichtlich der F├Ąhigkeiten im Lesen und Verstehen etwa. Die Pr├Ąsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Maria B├Âhmer, warnt vor schwerwiegenden Folgen gerade f├╝r diejenigen, die es schon davor schwer hatten, im Bildungssystem Fu├č zu fassen.

"Die Auswirkungen der Schulschlie├čungen auf das Lernen junger Menschen k├Ânnten weltweit zu den kostspieligsten Folgen der Pandemie z├Ąhlen." Hunderte Millionen junger Menschen h├Ątten schon zuvor keinen Zugang zu Schulbildung gehabt, die Pandemie drohe weitere Bildungsr├╝ckst├Ąnde hervorzurufen.

Es gelte, nach der Corona-Krise dauerhaft bessere Bildungschancen zu schaffen, erkl├Ąrte Unesco-Generalsekret├Ąrin Audrey Azoulay. "Wir m├╝ssen die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit wieder gutmachen und den digitalen Wandel auf Inklusion und Gerechtigkeit ausrichten." F├╝r Deutschland forderte Unesco-Vertreterin B├Âhmer ebenfalls einen Ausbau der Digitalisierung in der Bildung. "Fernunterricht kann aber nur ein unvollkommener Ersatz f├╝r die verlorene Unterrichtszeit im Klassenzimmer sein."

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