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Zugunglück in Meerbusch: Gericht verhängt Geldstrafen gegen Fahrdienstleiterinnen

Zusammenstoß in Meerbusch  

Zugunglück mit 50 Verletzten: Geldstrafen verhängt

23.01.2019, 16:38 Uhr | dpa

Zugunglück in Meerbusch: Gericht verhängt Geldstrafen gegen Fahrdienstleiterinnen. Die Unfallstelle nach dem Zugunglück bei Meerbusch: Der Regionalzug prallte mit einem Tempo von 120 Stundenkilometern auf den Güterzug. (Archivbild) (Quelle: dpa/Arnulf Stoffel)

Die Unfallstelle nach dem Zugunglück bei Meerbusch: Der Regionalzug prallte mit einem Tempo von 120 Stundenkilometern auf den Güterzug. (Archivbild) (Quelle: Arnulf Stoffel/dpa)

Vor gut einem Jahr prallten in Meerbusch zwei Züge gegeneinander, 50 Menschen wurden verletzt. Die Ursache: ein Fehler der Fahrdienstleiterinnen. Nun sollen sie dafür zahlen.

Nach der Zugkollision mit rund 50 Verletzten vor gut einem Jahr in Meerbusch hat ein Gericht Geldstrafen gegen zwei Bahn-Mitarbeiterinnen erlassen. Eine Fahrdienstleiterin soll 3.000 Euro, eine weitere 4.950 Euro zahlen, erklärte ein Sprecher des Amtsgerichts in Neuss. Die beiden Frauen können gegen die Strafbefehle noch Widerspruch einlegen. Dann würde der Fall vor Gericht verhandelt.

Beiden wird fahrlässige Körperverletzung in Tateinheit mit fahrlässigem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworfen. Die Ermittler waren zu dem Schluss gekommen, dass menschliches Versagen den Unfall mit Millionenschaden im Dezember 2017 verursacht hat.

Die Frauen verstanden nicht, woher der Fehler kam

Eine der beiden Frauen hatte demnach eine falsche Zugnummer eingegeben. Der Fehler habe Folgeprobleme ausgelöst, an deren Ende beide Fahrdienstleiterinnen fälschlich von einer technischen Störung ausgegangen seien.


Dem Lokführer einer Regionalbahn war daraufhin freie Fahrt erteilt worden, obwohl sich noch ein Güterzug auf der Strecke befand. Der Regionalzug mit 180 Reisenden hatte auf Tempo 120 beschleunigt und war in Meerbusch bei Düsseldorf auf den Güterzug geprallt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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