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Zwei verurteilte Mörder in den USA hingerichtet

Von afp
Aktualisiert am 17.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Don Johnson und Michael Brandon Samra waren als Mörder zum Tode verurteilt. Nun wurde sie vollstreckt.
Don Johnson und Michael Brandon Samra waren als Mörder zum Tode verurteilt. Nun wurde sie vollstreckt. (Quelle: Montage Reuters/AP)
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Zwei zum Tode verurteilte Männer sind in den USA hingerichtet worden. Die Tochter eines Opfers hatte sich noch für eine Begnadigung eingesetzt – ohne Erfolg.

In den USA sind am Donnerstag zwei zum Tode verurteilte Mörder mit der Giftspritze hingerichtet worden. Im Bundesstaat Tennessee wurde das Todesurteil gegen den 68-jährigen Donnie Edward Johnson vollstreckt, der wegen der Ermordung seiner Frau im Jahr 1984 im Todestrakt saß. In Alabama wurde der 41-jährige Michael Brandon Samra hingerichtet, der 1998 wegen eines Vierfachmords zum Tode verurteilt worden war.

Johnson soll seine Frau mit einer Plastiktüte erstickt haben. In einem Gnadengesuch an Tennessees Gouverneur Bill Lee hatte Johnson darauf verwiesen, dass er sich im Gefängnis der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten angeschlossen hat. Obwohl sich das Oberhaupt seiner Kirche, katholische Bischöfe und die Tochter seines Opfers für ihn einsetzten, lehnte der Republikaner eine Begnadigung aber ab.

Samra, dem in Gerichtsunterlagen mangelnde Intelligenz attestiert wurde, hatte 1997 im Alter von 19 Jahren zusammen mit dem 16-jährigen Mark Duke vier Menschen umgebracht: den Vater seines Mittäters, dessen Freundin und deren sechs und sieben Jahre alte Töchter. Beide wurden zum Tode verurteilt.

Dukes Todesurteil wurde später aber in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt, weil der Oberste Gerichtshof der USA 2005 entschieden hatte, dass Täter unter 18 Jahren nicht hingerichtet werden sollen. Samra hatte sein Todesurteil daraufhin ebenfalls angefochten und darauf verwiesen, dass er zur Tatzeit noch nicht 21 Jahre alt war. Der Oberste Gerichtshof lehnte eine Änderung der Altersgrenze aber ab.


Alabamas Gouverneurin Kay Ivey wies auch ein Gnadengesuch von Samras Awälten zurück. Mit der Vollstreckung des Todesurteil werde "Gerechtigkeit" geschaffen, erklärte die Republikanerin. In diesem Jahr gab es in den USA bislang fünf Hinrichtungen, drei in Texas, eine Georgia und eine Alabama.

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